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Die Kraft,
die aus der Freude kommt
von Story Waters

Übersetzung von Gerhard
Hübgen
März 2006
'Ich
erschaffe meine eigene Realität' ist die Grundlage meines Glaubens
gewesen, seit ich vor vielen Jahren die Seth-Bücher von
Jane Roberts gelesen habe. Ausgerüstet mit diesem Mantra bin ich von
Gefühlen der Entfremdung, Begrenzung und Mangel an Wohlstand zu einer
Wirklichkeit gekommen, die schließlich ein lebendiger Ausdruck der
Freude und Unbegrenztheit wurde.
Um in diese Freude zu kommen, musste ich meine eigene Kraft vollständig
in Anspruch nehmen und das bedeutete,
absolute Verantwortung und Urheberschaft für jeden Aspekt meines Seins
zu übernehmen. Ich war der Meinung, dass
das etwas wäre, was ich bereits tue. Dieser Artikel ist meine Erkenntnis
einer neuen Stufe, meine Kraft zu beanspruchen.
Es ist die Erkenntnis meiner Kraft, mich für die Freude zu entscheiden.
Ich gebe sie hiermit an euch weiter,
von meinem Herzen zu eurem.
Die Kraft, die aus der Freude
kommt
Eine Brücke zur Messias-Saat
von Story Waters ,
www.alienation.com/
EINFÜHRUNG
'Ich erschaffe meine eigene Realität' ist die Grundlage meines Glaubens
gewesen, seit ich vor vielen Jahren die Seth-Bücher von Jane Roberts
gelesen habe. Ausgerüstet mit diesem Mantra bin ich von Gefühlen der
Entfremdung, Begrenzung und Mangel an Wohlstand zu einer Wirklichkeit
gekommen, die schließlich ein lebendiger Ausdruck der Freude und
Unbegrenztheit wurde. Um in diese Freude zu kommen, musste ich meine
eigene Kraft vollständig in Anspruch nehmen und das bedeutete, absolute
Verantwortung und Urheberschaft für jeden Aspekt meines Seins zu
übernehmen. Ich war der Meinung, dass das etwas wäre, was ich bereits
tue. Dieser Artikel ist meine Erkenntnis einer neuen Stufe, meine Kraft
zu beanspruchen. Es ist die Erkenntnis meiner Kraft, mich für die Freude
zu entscheiden. Ich gebe sie hiermit an euch weiter, von meinem Herzen
zu eurem.
So wie ich beginne meinen Traum zu manifestieren, als spiritueller
Schreiber zu leben, erkenne ich, dass die Freude, die ich so lange
gesucht habe, wirklich aus mir selbst gekommen ist. Wenn ich
zurückschaue, sehe ich, dass ich darauf wartete, dass die Freude
irgendwie von außen zu mir kommt. Ich hatte den Glauben, dass ich Glück
erleben würde, wenn bestimmte externe Bedingungen erfüllt wären, nämlich
finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit durch die kommerzielle
Veröffentlichung meines Buches zu haben. Ich fühlte, dass dies
Überzeugung und Vertrauen in mein Schreiben auf eine Weise bedeutete,
die die Manifestation meines Traumes unterstützen würde. Ich sehe jetzt,
dass ich meine Energie weggab, um glücklich zu sein.
WARTEN AUF GLÜCK
Ohne es zu erkennen, hatte ich beschlossen, dass ich nicht glücklich
sein würde bis das Buch erfolgreich war. Von der Idee her betrachtet,
dass wir 'unsere Realität mit unseren Glaubenssätzen erschaffen',
bedeutete das klar, dass es keine Möglichkeit gab, im gegenwärtigen
Moment glücklich zu sein. Ich lebte in einer Zurückweisung meines Jetzt,
meines gegenwärtigen Seinszustandes und als ein Anhang an eine Zukunft,
die ich versuchte vorherzubestimmen. Die plötzliche Erkenntnis war, dass
'die Zukunft' niemals ankommt. Es ist ein Symbol unserer Trennung von
unserem Jetzt. Die Zukunft ist immer das, was jenseits unseres Jetzt
ist. Das ist kein Spiel mit Worten. Um es zu verstehen, musst du die
Idee der objektiven linearen Zeit loslassen und 'die Zukunft' als ein
Symbol dessen sehen, was aktuell jenseits unseres gegenwärtigen
Seinszustandes ist.
Meine Konzentration auf die Erschaffung einer Zukunft, die mich
scheinbar glücklich machen würde, war eine völlige Nichtbeachtung meines
Selbst, meines Seins, in der Gegenwart. Ich gab mein Selbst der
gegenwärtigen Realität auf für die Idee eines zukünftigen Selbst. Ich
wusste, ich würde später glücklich werden – aber später fuhr fort nicht
anzukommen. Der Glaube, dass meine Freude für die Zukunft war und nicht
für das Jetzt, war ein akutes Symbol meiner Trennung von meiner Kraft,
die Freude zu wählen. Gerade einige wenige Monate zuvor hatte ich in
"The Messiah Seed" geschrieben "Freude ist nicht für die Zukunft; Freude
ist für das Jetzt." Ich brauchte einfach eine Weile, um voll zu
erkennen, was diese Worte bedeuteten und zu sehen, wie ich der Schöpfer
der sprichwörtlichen, vor die Nase gehaltenen Möhre war und dass ich es
so leid geworden war, nach ihr zu greifen.
MEINE STIMME IN UNBEGRENZTHEIT
Teil 2 dieses Artikels wurde durch diese Erkenntnisse angelegt, die ich
bei ihrem Eintreten niederschrieb und so wie ich meine Erkenntnisse
verfeinerte, so verfeinerte ich den Text. Das trifft für alle meine
Schriften zu, besonders 'The Messiah Seed'. Es ist nicht so, dass ich
bestimmte Wahrheiten in mir selbst erkannt und dann nieder geschrieben
hätte, es ist so, dass ich durch mein Schreiben (die Manifestation
meiner sich entwickelnden Verbindung zu meinem Größeren Selbst (Wider
Self)) meine persönlichen Momente der Erkenntnis aufzeichnete, wie sie
sich ereigneten. Ich nehme dann diese persönlichen Transkripte und
transformiere in Ko-Kreation mit meinem Größeren Selbst das Geschriebene
in eine Botschaft, die mit einer universalen Sprache spricht. Das hat
sich nun bis zu einem Punkt entwickelt, an dem ich nun dazu tendiere,
meine persönlichen essenziellen Erkenntnisse (epiphanies) direkt in
dieser Stimme auszudrücken.
Der nächste Abschnitt dieses Artikels ist mit der Stimme meines Größeren
Selbst geschrieben worden, der Stimme, durch die ich empfing/erschuf
'The Messiah Seed'. Ob das als gechannelt angesehen wird oder nicht,
hängt von deiner eigenen Definition dieses Begriffes ab. Meine Stimme
spricht in diesem Zustand von sich selbst im Plural, weshalb ich sie
manchmal das "Wir von mir" nenne; ein Ausdruck des Gruppenbewusstseins.
Es ist, glaube ich, mein Seinszustand außerhalb dieser Realität in
Unbegrenztheit. Vor Jahren, als ich zuerst mit ihr in Berührung kam,
fühlte sie sich äußerlich an. Ich war nicht bereit, sie als 'von mir
stammend' anzunehmen. Seit damals ist die Lücke zwischen dem 'Ich von
mir' und dem 'Wir von mir' entschwunden. Das ist sowohl meiner
persönlichen Entwicklung entwachsen, als auch der Entwicklung meiner
Fähigkeit in dieser Realität des 'Wir von mir' zu sein. Ich habe wenig
Vorstellung davon, wie das alles für andere klingt. Ich bitte einfach
darum, dass du den Text liest und für dein Selbst erkennst, ob er für
dich persönlich so bedeutungsvoll ist, wie er es für mich gewesen ist.
Ich glaube leidenschaftlich daran, dass in uns allen eine solche Stimme
vorhanden ist; eine Manifestation unserer Verbindung zur Unbegrenztheit.
Anfangs fühlte sich diese innere Stimme lediglich wie mein wachsender
Sinn für Intuition an. Allein dadurch, dass ich in die Entwicklung
dieses inneren Sinnes Energie investierte, wurde sie so klar für mich.
Ich höre sie nicht akustisch. Ich schreibe sie nicht nieder wie im
Diktat. Es ist meine innere Stimme von einem Ort in meinem Wesen, der
scheinbar außerhalb dieser Realität liegt. Sie fühlt sich für mich an,
als ob ein Vorgefühl von Himmel auf die Erde gebracht wird, ein Erden
unserer kollektiven Göttlichkeit. So wie uns unsere Augen von Farben
erzählen und unser Tasten über die Struktur, so erzählt uns unsere
innere Stimme von 'Wissen'. Ein anderes Wort dafür ist Gnosis -
intuitives Wissen spiritueller Wahrheiten. Dann übergebe ich dich jetzt
meiner Version des 'Wir von mir', das zu dem 'Ich von mir' über die
Kraft redet, sich für die Freude zu entscheiden.
TEIL 2
IM VOLLBESITZ SEINER KRÄFTE SEIN
In den Besitz seiner Kraft zu gelangen, die Freude zu ergreifen, heißt
zu erkennen, dass du der entscheidende Faktor deines Seins bist. Besitz
ergreifen von deinem Seinszustand heißt, in den Vollbesitz deiner Kräfte
zu gelangen. Das bezieht sich natürlich auf innere Kräfte (inner power);
äußere Macht ist eine Illusion. In den Vollbesitz seiner Kräfte zu
kommen heißt, jede Kraft, die du veräußerlicht hast, in dein Selbst
zurückzuholen. Deine innewohnende Kraft ist keine Belohnung, die es zu
verdienen gilt; um sie zu erfahren, musst du einfach aufhören, sie
wegzugeben durch begrenzende Glaubenssätze darüber, wer und was du bist.
Wenn du nicht im Vollbesitz deiner Kräfte bist, wird der Teil, den du
verneinst, nach außen projiziert und wird dann als äußerlich
wahrgenommen. Das ist es, was die Illusion erschafft, dass es Kräfte
außerhalb deines Selbst gibt, die die Macht haben, deine
Wahlmöglichkeiten zu kontrollieren (deine Wahl ist der Mechanismus,
durch den du deine Realität formst). Dein Selbst nicht für
verantwortlich für deinen Seinszustand zu halten, heißt, in einem
Glauben zu leben, dass externe Kräfte Kontrolle über dich haben. Das
kann sich in solchen Formen wie einer kontrollierenden Person, in
Regierungsgesetzen oder dem Mangel an Wohlstand manifestieren;
grundsätzlich in Symbolen von wahrgenommener Begrenzung. Das gebiert die
Fähigkeit zu beschuldigen. Zu beschuldigen ist ein Versuch diesen
veräußerlichten Aspekt deiner Kraft verantwortlich für deinen
Seinszustand zu halten, statt für dein Selbst voll verantwortlich zu
sein. Das Wiederaufnehmen dieser veräußerlichten Kraft ist ein Teil der
Reise alles zu sein, was du bist. Diese Kraft zu dir zurückzunehmen
heißt, zu der Erkenntnis zu kommen, dass alle Macht über dein Sein dir
allein gehört. Es heißt, in deinem Selbst die absolute Macht der freien
Entscheidung über dein Sein zu erkennen.
Die Erfahrung deiner Kraft zu wählen, bedeutet, zu erkennen, dass du
derjenige bist, der die Kraft besitzt, Freude in dein Selbst zu ziehen.
Wenn du erkennst, dass Freude eine Wahlmöglichkeit ist, wirst du
erkennen, dass alle Zustände, einschließlich des Leidens, gleichermaßen
eine Wahl sein müssen. Dadurch wirst du sehen, dass die
Verantwortlichkeit für dein eigenes Leiden zu übernehmen, heißt, dein
Selbst zu befähigen, Freude wählen zu können. Ein Teil der Reise in die
Freude ist deshalb die Urheberschaft und Verantwortung für sein Leiden
zu übernehmen. Das befreit von der Einstellung 'andere zu beschuldigen'.
Verstehe, dass dies in einem schrittweisen Entwicklungsprozess
geschieht.
DAS LOSLASSEN DER IDEE, FEHLER ZU
MACHEN
Mit dem Übernehmen der Verantwortung für dein Leiden geht die Erkenntnis
einher, dass es kein Fehler ist zu leiden. Das bedeutet nicht, dass du
das Leiden 'magst'. Es ist die Erkenntnis, dass du nicht nur nichts
'falsch' gemacht hast, weil du leidest, sondern du hast dein Leiden mit
Absicht gewählt. Das ist das Loslassen der Idee, dass du Fehler machen
kannst. Der Grund, dass wir das Wort 'Fehler' benutzen, ist der, dass du
das Gefühl hast, in deinen Entscheidungen einen Fehler gemacht haben zu
müssen, obwohl du vielleicht die Idee losgelassen hast, etwas 'moralisch
Falsches' getan zu haben. Die Idee ist, dass ein Fehler gemacht worden
sein muss, der den Zustand des Leidens verursacht hat. Das gibt die
Gelegenheit für ein interessantes Beispiel der wellenartigen Wirkung von
Glaubenssätzen.
Wenn du glaubst, dass das Leiden ein Fehler ist, dann glaubst du an die
Existenz von Fehlern. Wenn du an Fehler glaubst, dann lebst du in einer
Welt, wo deine Kraft der Entscheidung statt zur Stärkung zu führen, ein
Moment ist, in dem du stürzen kannst. Das heißt, in einer Realität des
Risikos zu leben, und das heißt, in einer Welt zu leben, in der du dich
nicht sicher fühlst. Sich nicht sicher zu fühlen heißt, in Angst zu
leben. In Angst zu leben, heißt zu leiden. Die Schlussfolgerung ist,
wenn du das Leiden als Fehler verurteilst, dann lebst du in diesem
Urteil und das bedeutet zu leiden. Was du verurteilst, ziehst du an dich
heran. Hierin ist nicht das Konzept von Karma enthalten, nur das
Ausleben deines Glaubens. Karma heißt einfach 'Handlung'; und bedeutet,
was du wählst formt deine Zukunft.
Um in Freude zu leben, akzeptiere, dass Leiden kein Fehler ist. Das ist
das Loslassen des Leidenskreuzes und es ist ein Kreuz, das die
Menschheit lange, lange Zeit getragen hat. Leiden als einen Fehler
anzusehen heißt, Zustände des Seins nicht anzuerkennen, die du dir mit
unendlicher Weisheit gewählt hast. Erkenne, dass du das Leiden nicht als
Fehler betrachten musst, um damit aufzuhören dich dafür zu entscheiden.
Du brauchst nicht 'zurückzuweisen', was du nicht länger wählen willst.
Höre einfach auf, es zu wählen. Der Vorschlag sei, dass du das Leiden
nur dann aus deinem Leben entlassen kannst, wenn du schließlich
aufhörst, es als einen Fehler zu verurteilen (mehr dazu später).
Deine Kraft, Freude zu wählen, ist die Kraft der Wahl. Es ist dein
freier Wille, der Punkt, von dem aus du deine Realität erschaffst.
Erkenne die Wege, auf denen du vielleicht die vollständige Erkenntnis
befürchtest, dass du deine eigene Realität erschaffst. Aus Angst vor
dieser Erkenntnis geben viele ihre Kraft der Entscheidung weg. Obwohl es
seltsam erscheinen mag, die fundamentale Angst in deiner Realität ist
die Angst vor deiner eigenen Kraft; und das ist die Erkenntnis, dass du
grenzenlos bist. Du fürchtest die Erkenntnis des Selbst als Gott.
DU BIST GOTT
Du wirst Freude erfahren, wenn du dein Selbst von der Angst vor deiner
Macht befreist, der Angst vor deiner Unbegrenztheit. Erkenne die
Perspektive, aus der gesagt werden kann, dass alle Angst die Angst vor
deiner Macht ist. Erkenne an, dass es eine Ebene gibt, auf der dich die
vollständige Erkenntnis erschreckt, dass du der Architekt deines Seins
bist. Es ist die endgültige Verantwortung für dein Selbst. Viele fühlen
sich nackt, wenn ihnen die Fähigkeit zu beschuldigen genommen wird, denn
sie haben sich teilweise selbst dadurch definiert. Jenseits deiner Angst
bist du in Grenzenlosigkeit. Ohne Angst bist du frei zu handeln, frei zu
wählen, frei zu schaffen. Ohne Angst bist du frei. Das heißt, die
Grenzenlosigkeit deines Seins zu erkennen. Das heißt, den Schritt in
deine Göttlichkeit zu tun. Das heißt, zu verinnerlichen und der Gott zu
sein, den du vornehmlich durch die organisierten Religionen
veräußerlicht hast. Gott ist weder extern, noch intern. Gott ist alles,
überall. Gott ist holografisch, wobei jeder Aspekt einen vollständigen
Eindruck des Ganzen enthält. Gott ist Alles-was-ist.
Wenn du hinausgehen würdest und die Leute fragtest, "Wer hat Ihrer
Meinung nach die Macht jemand Freude und Leid zu schenken?", wäre die
häufigste Antwort, die du erhältst: "Gott". Der Vater-Gott der
organisierten Religion ist ein Symbol dafür geworden, wie viele ihre
Macht veräußerlicht haben. Das ist so tief eingedrungen, dass einige
jede Ahnung ihrer Göttlichkeit abweisen und stattdessen von sich
glauben, ein Unfall aus Atomen zu sein, der zum Tode verurteilt ist. Der
Mittelweg, der von vielen in dieser Zeit beschritten wird, ist die
Reklamation von Allem als Gott, Göttlichkeit ausgedrückt aus dem Innern.
Einige Leute fürchten, dass es irgendwie der Verlust von Gott wäre, Gott
als intern zu erkennen, wobei es tatsächlich die Entdeckung Gottes ist.
Es gibt einen Gott und du lebst seinen selbstbestimmten Ausdruck.
Um die Kraft der Entscheidung für die Freude auszuüben, musst du zu dem
Wissen kommen, dass Du es bist, der diese Kraft besitzt. Du musst dahin
kommen, dein Selbst als das zu sehen, was die Macht hat, mit deinem
freien Willen, die Freude in deinem Leben zu manifestieren. Das kommt
sowohl daher, nicht in Angst zu leben, als auch dadurch, dein Selbst zu
lieben. Zunehmend dein Selbst zu lieben heißt, zunehmend nicht in Angst
zu leben. Du bist Liebe und das Einzige, das dich von der Erfahrung
deines Selbst als reine Liebe trennt, ist sowohl die Angst deines
Selbst, als auch deine Interpretation der Idee, was genau die Liebe ist.
Liebe ist Unbegrenztheit; der Wunsch für alle Wesen, einschließlich
deines Selbst völlige Freiheit zu erfahren, zu sein, was immer sie sein
wollen. Dein Selbst als unbegrenzten, selbstbestimmten Ausdruck Gottes
zu erkennen, heißt in deinem Wesen die Kraft zu erkennen, dich für die
Freude zu entscheiden.
DIE ENTSCHEIDUNG FÜR FREUDE
Zunehmend Freude für dein Selbst zu wählen, ist ein ständig sich
entfaltender Prozess, dein Sein weiter und weiter in die
Grenzenlosigkeit zu entlassen. Freude in dein Leben zu bringen, ist wie
Blumen im Garten zu pflanzen. Begreife das Zulassen der Zeit in dieser
Idee. Erkenne die Wege, auf denen du deinem Selbst Freude geben kannst.
Denke ernsthaft darüber nach. Frage dein Selbst: "Was kann ich tun, um
Freude in mein Leben zu bringen?" Das ist überraschenderweise eine
Frage, die die Leute sich selten stellen. Nimm eine deiner Antworten und
gebe ihr deine Energie. Verstehe es als eine Saat und so wie du sie
pflegst, wird sie in Freude erblühen; eine Blume, die dann eine Menge
mehr Samen anbietet, die alle das Potenzial für das kontinuierliche
Erblühen deiner Freude tragen. Schaue zurück auf gestern und sehe, wo du
Samen der Freude gesät hast und wo du bloß Samen gesät hast, um 'nicht
zu leiden'. Erkenne, dass Freude weit mehr ist als 'nicht zu leiden'.
Strebe nicht danach 'nicht zu leiden'; strebe danach freudvoll zu sein.
Jeden Tag hast du die Wahl deinem Selbst Freude zu geben und doch tust
du es selten. Irgendwie scheinen andere Dinge im Moment wichtiger zu
sein. Du möchtest, dass ein Feld mit Sonnenblumen erscheint, aber du
willst keinen Samen säen, indem du deinem Selbst Momente gibst, die der
Freude gewidmet sind. Viele haben vergessen, wie man spielt. Ohne Spiel
bringt dir alles Geld in der Welt keine Freude. Du denkst, dass du
lernen willst, wie man spielt, wenn du das Geld dazu hast. Das ist ein
aufgeschobenes Leben; das ist das Aufschieben deiner Fülle. Das ist das
Weggeben deiner Kraft an die Idee des Geldes. Lerne ohne Geld zu spielen
und Geld wird zu dir kommen, weil es will, dass man mit ihm spielt!
FREUDE UND GELD
Lass uns nun über Freude und Geld sprechen, zwei Dinge, an die ihr gerne
denkt. Viele von euch sind gefangen in ihrem Leid oder dem Leid anderer,
dass kein Raum und keine Zeit zum Spielen bleiben. Ihr wollt nicht
hören, dass Liebe und Freude überall um euch sind. Ihr sagt zum
Universum: "Bezahle zuerst meine Rechnungen und dann schaue ich mich um
nach Liebe und Freude." Ihr glaubt, dass die Weigerung freudig zu sein,
bevor das Universum euch seine Reichtümer gibt, das Universum irgendwie
motiviert euch zu geben, was ihr wollt. Ihr fürchtet, wenn ihr arm seid
und dabei noch Freude habt, dass das Universum dann sagt: "Siehst du, du
brauchst gar kein Geld!" Das Universum entscheidet solche Dinge nicht,
du entscheidest. Geld ist keine Belohnung, die von einem externen Wesen
geschenkt wird. Die Kraft, dich für das Geld zu entscheiden liegt in
dir, gerade so wie die Entscheidung für Freude.
Solange du glaubst, dass Geld dich glücklich macht, solange wie du Geld
zum bestimmenden Faktor deines Glücklichseins machst, wirst du weder
Glück noch 'genug' Geld finden. Es gibt viele, die du als reich
empfindest, die sich bei der Jagd nach noch mehr Geld erbärmlich
anstellen. Sie haben niemals das Gefühl, was sie haben sei genug. Das
Gefühl 'genug' zu haben, ist das Gefühl der Vollständigkeit in deinem
Selbst. Keine externe Bedingung kann dir das geben. Wenn du zur Freude
im Innern deines Selbst kommst, dann kommt Geld zu dir als dein
persönliches Symbol dieser Freude. Solange du glaubst, dass es das Geld
ist, was dich vom Glück trennt, wird dich das Geld von deinem Glück
trennen. Und das heißt soviel wie, du lebst die Erfahrung deines
Glaubens so lange, bis du diesen Glauben änderst. Die Realität ist ein
Spiegel deines Glaubens. Das Gefühl des Mangels wird immer nur Mangel zu
dir ziehen.
Freude ist etwas, von dem die Leute gerne glauben, dass es durch
irgendwelche externen Kräfte zu ihnen kommt, statt zu glauben, dass sie
sie von innen heraus erschaffen können. Es gibt keine externe Kraft, die
auf diese Weise Freude heranschaffen kann; das wäre eine Aufhebung des
freien Willens. Die Kraft, die Entscheidung für deine Freude ist in dir.
Um in Freude zu leben, musst du deinem Selbst Freude geben. Um das zu
tun, musst du vollständig in deiner Kraft sein, sodass du erkennst, dass
du dies innerhalb deiner Kraft tust. Um dich darin zu unterstützen, lass
uns die Idee näher betrachten, wie das Verurteilen des Leidens dich von
deiner Kraft abtrennt.
DIE VERURTEILUNG DES LEIDENS
Es nicht als Fehler anzusehen, wenn man leidet, erfordert extremes
Nichtverurteilen seines Seinszustandes. Du tendierst dazu, das Leiden
als ein 'Problem' zu bezeichnen. Du siehst es als etwas an, das in
Ordnung gebracht werden muss. Das ist in der Essenz ein Glaube, dass du
beschädigt bist. Damit wählst du effektiv von allen Samen um dich herum,
den hässlichsten aus und gibst ihm alle deine Energie. Du versuchst, das
was ist (dein Leiden) nicht sein zu lassen und stattdessen, das was
nicht ist (deine Freude), ins Sein zu bringen. Das wird von deinem
Urteil über dein Leiden angetrieben. Urteilen wirkt als eine Energie,
die dich an dein Leiden bindet, um die Selbstbegrenzung aufzulösen, die
sie repräsentiert.
Wenn du wirklich das Konzept von Richtig und Falsch loslassen willst,
dann kannst du nicht glauben, dass es falsch ist zu leiden. Wir
unterhalten uns erneut jenseits von 'moralisch falsch'. Wir sprechen
über die Idee, dass die Entscheidungen, welche du auch immer getroffen
hast, die nach deiner Wahrnehmung zu deinem Leid geführt haben, keine
Fehler waren. Es ist zu erkennen, dass es der perfekte Zustand für dich
ist, wenn du leidest, um deine Grenzenlosigkeit weiter zu entfalten.
Wenn du nicht leiden willst, dann lass den Glauben los, dass dein Leiden
in irgendeiner Weise fehlerhaft ist. Wenn du fühlst, dass du leidest,
dann ist das ein Teil von dir und es ist nichts falsch oder mangelhaft
an dir! Wenn du leidest und du verurteilst dein Leiden als Fehler, dann
liebst du nicht den Ausdruck deines Selbst, deines gewählten
Seinszustands.
Erkenne, dass zu urteilen nicht 'falsch' ist; es ist jedoch ein Versuch,
das Sein zu begrenzen. Um das Sein zu transformieren/zu entwickeln,
musst du es erlauben. Urteilen ist das Gegenteil von Erlauben; und wird
oft genährt von der Vorstellung überlegen zu sein. Eine Hierarchie
existiert nicht in der Erkenntnis, dass alles Eins ist, dass alles Gott
ist. Ein Urteil ist ein Glaube und deine Realität ist ein Spiegel deiner
Glaubenssätze, ein Spiegel, den du im Innern erlebst. Was du beurteilst,
behältst du bei dir. Was du erlaubst, fließt ungehindert.
DIE WAHL ZU LEIDEN
Zu sagen "Wenn du leidest, dann hast du es dir ausgesucht" ist eine
harte Aussage, da stimmen wir zu, aber wir möchten nicht beschönigen
oder verhehlen, was wir sagen. Viele sehen sogar diese Aussage selbst
als ein Urteil an. So ist es aber nur, wenn du Schuldzuweisungen
anwendest, indem du Leiden als Fehler verurteilst. Aus der
Unbegrenztheit betrachtet, einem Ort der universalen Liebe, ist die
wirkliche Aussage: "Genauso wie du die Kraft hast, Leid zu wählen, so
hast du die Kraft dein Leiden zu beenden und stattdessen Freude zu
wählen." Es bedeutet, dass die Kraft mit dir ist; eine Aussage reiner
Liebe und Steigerung deiner Kraft (empowerment).
Die Kraft dieser Aussage wird dadurch reflektiert, wie leicht sie
missdeutet werden kann. In unserem Fall sagen wir sie dir mit Liebe, um
dich zu stärken für die Entscheidung zur Freude. Wenn du nicht bereit
wärst sie zu hören, dann würdest du diesen Artikel nicht lesen. Wisse,
dass wir dich nur bitten, sie auf dein Selbst anzuwenden, wenn du es
willst. Sie zu einem Menschen zu sagen, der hungert oder im Krieg lebt,
bedeutet es abzulehnen, sie in deinem Selbst zu betrachten. Wenn du den
Satz "Wenn du leidest, dann hast du es dir ausgesucht" ausschließlich so
hören kannst, dass er ein Hilfsmittel zur Steigerung deiner Kraft, dich
für die Freude zu entscheiden, ist, dann hast du dein Verurteilen des
Leidens überwunden. Benutze den Satz als ein Hilfsmittel, um die Urteile
deines eigenen Seins zu enthüllen.
ZUSAMMENFASSUNG
Obwohl sich dieser Artikel mit der Kraft beschäftigt hat, sich für die
Freude und bis zu einem gewissen Grad für Geld zu entscheiden, geht es
in Wirklichkeit darum, dass du in Kontakt mit deiner Kraft kommst, deine
Realität als Ganzes zu wählen/erschaffen; der primäre Vorschlag ist,
vollständige Verantwortung für deinen Seinszustand zu übernehmen, auch
wenn das vergangenes oder gegenwärtiges Leid einschließt. Der einzig
reale Weg zu sehen, wie dieser Sinn der Selbstverantwortlichkeit und die
Kraft zu wählen, verbunden sind, liegt in der Praxis dies zu leben. Im
Moment zu erfahren, dass jeder Aspekt deines Lebens etwas sei, das du
auswählst - obwohl zu manchen Zeiten schwierig - ist ein Eckstein bei
der Steigerung der Kraft. Es ist das Loslassen jedes Gedankens, ein
Opfer zu sein. Du bist kein Opfer. Du bist Gott. Du hast die Kraft
deinem Selbst Freude zu schenken.
DIE MESSIAS-SAAT
Obwohl der vorliegende Text nur ein Aspekt der Messias-Saat ist, haben
wir viele Reflektionen des Ganzen in ihn eingewebt, sodass er einen
Geschmack des gesamten Textes bekommt, sowohl des Teils, der schon
geschrieben ist, als auch desjenigen in zukünftigen Bänden. Wir hoffen,
dass diese Worte Freude gespendet haben und wir ermutigen dich, deine
eigene innere Stimme zu finden, anzuwenden und zu bestätigen. Sie ist
ein Sinn, durch den du dein Selbst stärken kannst, dir die Realität zu
erschaffen, die du dir wünschst.
Ob du dir das Buch kaufen möchtest oder nicht, ist natürlich deine
eigene Entscheidung. Wisse, dass Geld ein Symbol für deine Energie ist.
Wohin du sie gibst ist deine Entscheidung und wo du sie hingibst, das
wird wachsen. Deshalb sagen wir zum Abschluss einfach, nähre das, was du
liebst mit deiner Energie, nähre das, was dir Freude bringt. Wie du
deine Energie anwendest, ist ein Teil deiner Kraft, deinem Selbst und
anderen Freude zu bereiten. Um in Freude zu leben, wähle Freude für dein
Selbst.
Copyright 2004, Story Waters. Diese Information kann vollständig oder
teilweise frei verteilt werden, unter der Voraussetzung, dass die
Information kostenlos ist und diese Anmerkung angehängt ist. Dieses
Dokument ist von Story Waters geschrieben, Autor von 'The Messiah Seed'.
Für mehr Information und Proben der Messias-Saat besuche bitte
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