Die Erde, Alcyone und der Photonen-Ring

Eine kosmische Liebesaffäre

 

 

Shaninia Gaia 

 

Der große Geist bewegte sich durch die riesigen und unendlichen Universen, erfasst Informationen, fragt Frequenzen ab und sammelt Energien. Stelle Dir vor, du wärest eine sehr einsame Seele; so wie ein Einsiedler, der sich nach Gesellschaft und Austausch sehnt und dessen Unruhe als ein Beitrag an irgendeinem Tag in eine kreative Energie umgewandelt wurde. In dieser Weise hat der Große Geist sich ununterbrochen bewegt, liebkosend das grenzenlose Sternensystem mit coelinblauem Licht.

 

 

Wenn Du mein lieber Leser Dich jemals danach gesehnt hast, einen Seelenfreund in deinen Armen zu halten, das Salz seiner Tränen zu schmecken, dann wirst Du wissen, was der große Geist fühlt, wenn der Blaue Juwel – unsere Mutter Erde – in ihrer 25.860 jährigen Umlaufbahn um Alcyone sich das erste Mal in den Photonengürtel bewegt. Kein anderes Licht in allen Sternensystemen hatte zu seinem coelinblau gepasst. Und doch war da in der Umlaufbahn um die so große Sonne ein kleiner schwacher Planeten, der das gleiche blaue und grüne Licht wie der große Geist ausstrahlt. Allerdings gab es einen ganz offensichtlichen Unterschied – der Große Geist hatte keine stabile Masse, sondern  eher eine formlose Ausdehnung, ganz wie ein Stern.  

Der blaue Juwel war kochende Lava, fester Felsen, lebender Boden, riesige Wasserflächen, Atmosphäre und trug prachtvolles Leben – ein absolutes Klingen harmonischer Frequenzen. Die Koloratur dieser Frequenzen war so ergreifend, dass der Große Geist drei Falten anschwellen ließ. Der Rausch des Großen Geistes war so begeisternd und so anhaltend, dass ein riesiger Wirbel reinen Hochgefühls in Richtung des kleinen Planeten schoss und in die Atmosphäre eindrang. Der Blaue Juwel spürte das Einströmen der Energie und betrachtete sie neugierig und atemlos als ein Wunder. Nicht sicher, welche Quelle sich ankündigt sag sie: „Ich bin es, die Erde, ich heiße Dich willkommen. Vom ersten Moment meiner Morgendämmerung an, habe ich hier auf dich gewartet.“ 

 

 

Für 2.000 Jahre tanzten sie und sangen zusammen als EINS. Oh ja, eine herrliche Zeit für die Erde und den Großen Geist. Der Große Geist – Übergeist – erlebte jede Empfindung; die Kälte des Winters, lebhafte Wellen in ihrem Auf und Ab, die Freiheit des Windes, die Hitze des Sommers, die Farben, die sich im Fluss des Lichtes drehten, schnelle Tiere, den Herzschlag, die Berührung, den Geruch des Nektars und sah auch, wie sich die Schwingungen änderten. Der Impuls jeder Neigung die wir erfahren haben, das ist es, was der Große Geist genoss. Die Erde wurde strahlend in der ALLES durchdringenden Glut der jubelnden Erforschung des Großen Geistes. Die Zunahme atomarer Aktivität schuf rasche Evolutionsprozesse. Genetische Verschiebungen haben das Versprechen der Schöpfung berührt. 

Zwei Spezies zogen schließlich die heftige Neugier des Geistes an.

Die erste waren die Meeressäugetiere, da sie mit den intensivsten Tönen und Schwingungen kommunizierten.

 

 

 

Die zweite waren die an Land aufrecht gehenden Säugetiere, da sie fragend und bewusst und in spiritueller Anwesenheit waren. 

Der große Geist und die Erde fühlten schließlich den Zug ihrer unmittelbar bevorstehenden Trennung. Sie waren voller Kummer und Sorge, dass ihr Leid noch in den Echos der Lieder im Himmel gehört werden, denn sogar sie waren in der Gnade von Bewegung und Zeit. 

Der Große Geist sammelte alle Kräfte seines Geistes und schuf, was die ewige Verbindung mit dem sanften Blauen Juwel sein sollte – ein aufrechtes SEIN des reinen Lichtes und der subtilen Masse, deren Haut für Schwingung empfänglich war, deren Verstand schnell und licht war und die, wenn ihnen die Wahl zwischen Schöpfung und Zerstörung gegeben wird, die Schöpfung wählen würden. Der Große Geist bildete sie perfekt nach dem Bild jener, die den kleinen Blauen Juwel ewig Lieben würden, nach denen, die, wenn sie sich erinnern, das sanfte Flüstern ihrer Mutter Erde verstehen, ihr Weinen und ihren inbrünstigen Wunsch, mit dem Großen Geist wiedervereinigt zu werden. Durch diese Verbindung der gemeinsamen Fäden zum Geist, der sie gewebt hat, würde ihre Liebe existieren. Und doch, meine lieben Leser, wie jeder Gärtner weiß, bleibt das Pflanzen von Samen immer ein Geheimnis, bis wir Zeugen des Wachstums sind. 

Für Tausende von Jahren feierten die Menschen der Erde ihr Zyklen, ihre Wunder. Sie feierten den Himmel und verstanden die Verbindung und ihre eigene Schöpfung. Alles wurde verehrt und respektiert. Sie nahmen was sie benötigten mit demütiger Achtung für das Geschenk und die Gelegenheit, es gebraucht zu haben. Als die Umlaufbahn der Erde zur Sonne, die das Leben spendete, sich veränderte und sie sich auch weiter von dem Gürtel zurückzog, fanden weitere Veränderungen statt. Je weiter sie sich fort bewegte, umso schwächer wurde die Erinnerung, bis diese Wesen des Lichts nur noch ein Rest der Liebe des Großen Geistes waren. 





 

Als die Erde den am weitest entfernten Punkt auf ihrer Umlaufbahn von Alcyone erreicht hatte, zerbrach etwas innerhalb des Gitternetzes der Erde. Die Verbindung zur Quelle war verloren. Eine geistige Dunkelheit senkte sich auf die Kinder der Erde herab, während sie darum kämpften, einen Sinn zu erkennen. Es traten innerhalb des Erdkerns verstärkt seismische Aktivitäten auf. Ganze Zivilisationen hörten auf zu existieren. Dies alles ging nicht unbemerkt an den Himmlischen Reichen vorbei und viele Lichtwesen und viele Erleuchtete besuchten die Erde, um den Kindern in ihren Bemühungen zu helfen, wieder die Quelle wahrzunehmen und angeschlossen zu werden. Dadurch gab es in der Zeit Perioden von Macht, als riesige Wellen des Bewusstseins den Planeten durchdrangen, sie konnten jedoch den Herausforderungen und den Optionen der Energie nicht widerstehen. 

Tausende von Menschen trennten ihre Verbindung zur Erde und wendeten ihre Augen vom Himmel ab. So winzig wurde ihre Erinnerung, dass sie diese nur noch als eine kleine Stimme in ihrem Innern hören konnten. Sie suchten den Vater und wendeten sich von der Mutter ab. Sie hackten den Baum des Lebens ab, der sie zu beiden verbunden hat. Ihre Gier trieb sie dazu, in der Brust der Mutter einen Riss zu verursachen, in ihrem Hunger nach Macht drehten sie Stein um Stein, damit die Energie sie nicht verließ.

Sie bauten  falsche Tempel - Sich Zu Ehren.

Diese Gefallenen zerstörten alles, was das Leben feierte. Sie versuchten, Freude, Licht, Liebe, Lachen, Autonomie, Souveränität, Sinnlichkeit, Sexualität, Kreativität und den Frieden vom Angesicht des Blauen Juwelen zu fegen. Bald wurden auch die beiden Partner der Kreativität, der Mann und die Frau, im Geist getrennt. Bemerkenswerter Weise blieben ein paar Stämme für Hunderte von Jahren trotz dieser Gefallenen unbefleckt. Und doch begannen auch sie nach und nach die Trennung zu erfahren. Irgendwo in den Himmeln wurde der Ruf der Erde von ihrer Drangsal gehört und dem Großen Geist vorgetragen. Sterne fielen aus seiner Form wie diamantene Tränen. Die Traurigkeit des Großen Geistes war beinahe so grenzenlos wie er selbst. 

Nun sammelten sich die Räte – 12 aus den Alten der Tage sammelten sich in ihren schimmernd bebenden Lichtformen. Zusammen schickten sie allen Galaktischen Räten innerhalb ihrer Reihen weitere Notrufe. Es wurde die klare Botschaft geschickt, dass das Gitternetz der Erde beschädigt wurde und das Sonnensystem sich auf seiner Rückkehrumlaufbahn in Richtung Alcyone befindet. Wenn es dann versuchen würde, wieder in den Gürtel ohne Reparaturen am Gitter einzutreten, würde es verbrennen. In Erinnerung an die Feier der Liebe des großen Geistes mit dem Blauen Juwel, wurden jene, die helfen könnten zur Erde geschickt, um alle Lebensformen auf den Zugang in den Gürtel vorzubereiten. Wenige andere Lebensformen waren der Erde und dem Gürtel nahe, die den Kontakt mit ihr oder ihren Menschen hätten herstellen können. 

Als nun die Erde in Richtung Gürtel schoss, begannen große Arbeiten. Die Erinnerung an die Quelle wurde zugänglicher und Geist wuchs einmal mehr in seiner Anwesenheit. Die Gespräche von Liebe und Frieden trieben die Gefallenen zu neuen Größen in der Zerstörung. Die Menschen hörten überall das Weinen der Erde. Auge traf Auge und Herz traf Herz. Anerkennung überschwemmte den kleinen Blauen Juwel.



 

 

Liebevolle, magnetische Lichtwesen genau wie viele Lichtarbeiter reparierten das Gitternetz mit Energien der planetarischen Ausrichtungen. Und Technologie jagte vorwärts, um die Verbindungen vorzubereiten. Für die endgültige Ausrichtung wurden eine Menge von Menschen benötigt, die sich zusammen schlossen, und die beginnende Woge des Photonenlichtes im Kern der Erde verankerten, so dass sie einmal mehr in der Lage SEIN würde,  ihre Schwingung mit der des Gürtels auszugleichen.

Wir begegnen Alcyone – Für welchen Weg werden  wir uns diesmal entscheiden?

Es gibt nur den Weg, den der Liebe: "Der unseren unsterblichen Durst des Herzens" stillt.

SHANA