* Nebel im All gleicht unserem Erbgut *

 

 

vom 06. März 2006,
zugesandt von einer lieben Freundin, Brigitte Müller,
die es der N24 de, Netz-Zeitung entnommen hat



da wir alles was wir SIND, auch im Aussen reflektiert sehen gemäss dem kosmisch-physkalischen Gesetz "wie oben - so unten/wie innen - so aussen"
möchte ich euch einen tieferen Blick werfen lassen auf eine Entdeckung astronomischer Forscher,
die einen Nebel untersucht haben, dessen Struktur der DNS-Doppelhelix sehr ähnelt und dessen
spiralig gewundener Doppelstrang aus Gas und Staub den Forschern und uns verrrät,
welche Kräfte nahe dem Zentrum unserer Milchstrasse walten.


 

Mit dem Spitzer Space Telescope hat ein Forscherteam um Mark Morris von der University of California in Los Angeles den etwa 80 Lichtjahre langen gewundenen Teil des Nebels untersucht. "Niemand hat im Kosmos jemals so etwas gesehen", sagt Morris. Kosmische Nebel seien entweder Spiralgalaxien voller Sterne oder formlose Ansammlungen aus Staub und Gas. Im Doppelhelix-Nebel herrsche dagegen ein hohes Maß an Ordnung.

Der Nebel ist etwa 300 Lichtjahre von dem Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße entfernt. Dort wirkt ein starkes Magnetfeld, dessen Feldlinien senkrecht zur Ebene der Milchstraße stehen. "Wenn man sie an ihrer Basis verdreht, laufen Torsionswellen die Feldlinien entlang", erläutert Morris. Wie in einem Gummiband werde die Drehung übertragen.

Die Torsionswelle hat eine Geschwindigkeit von rund 1000 Kilometern pro Sekunde, berichtet ein Team um Morris in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Nature". Da das Magnetfeld sehr energiereich sei, habe es habe Gas und Staub in der Region zu der Doppelhelix formen können, sagen die Astronomen.

Ursprung der Drehung ist nicht das zentrale Schwarze Loch, vermutet Morris, sondern die riesige Gasscheibe, die es umkreist. Die magnetischen Feldlinien könnten in dieser Scheibe verankert sein. Für eine vollständige Drehung benötigt diese Scheibe etwa 10.000 Jahre.

Morris Team stellte nun fest, dass sich diese Umdrehungsgeschwindigkeit und die Geschwindigkeit der Torsionswelle in den Ausmaßen des Nebels wiederfindet. "Einmal alle 10.000 Jahre ist genau das was wir brauchen, um die Verdrehung der magnetischen Feldlinien im Doppelhelixnebel zu erklären", sagt Morris.
 

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