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Neue Energie und noch immer Probleme? Was ist das ideale Werkzeug um in der Neuen Energie zu erschaffen?
Ein Erfahrungsbericht von Heinrich Kohlmeyer www.shouds.de/artikel/2008-01-hkohlmeyer-wille.html
zur druckerfreundlichen Version (PDF)
Nach einigen Jahren der Verunsicherung, des Zweifels, der Verwirrung von „Alt und Neu“ habe ich nun das konkrete Werkzeug gefunden, wie Schöpfungen in der Neuen Energie auf die Erde gebracht werden können. Zumindest für mich. Aber ich glaube, was für mich gilt, hat auch für alle Menschen die gleiche Funktionsweise. Verwirrende Ausgangssituation: Da die Neue Energie in manchen kleinen Angelegenheiten meines Lebens bereits funktioniert, weiß ich auch, dass es sie wirklich gibt. Sie ist eine noch nie dagewesene Ebene, die zwar die positiven und negativen Seiten des Zustands/der Angelegenheit enthält, aber selbst außerhalb dieser Dualität ist. Das heißt, ich spüre zwar das Angenehme und Unangenehme in der jeweiligen Situation, es hat aber keinen Einfluss mehr auf meine Stimmung. Die Manipulation durch das Positive oder Negative ist weg bzw. zu einem Spiel mit den dualen Elementen reduziert worden. Genauso wie ein Kind im Sandkasten Burgen baut, wieder zerstört und dann nach Hause geht, als ob nichts gewesen wäre und doch voller neuer Erfahrungen ist. Die Angelegenheit IST, wie es IST – ärgerlich und/oder freudig – aber ohne mich zu Handlungen, die die Angelegenheit manipulieren, zu veranlassen. Aus diesem Grund kann ich alles was kommt, akzeptieren und annehmen. Dadurch schaffe ich für die Neue Energie ein freies Feld und sie kann ihre Potentiale auf die Erde bringen. Ich steige aus der Zweiseitigkeit von Yin und Yang aus (zumindest in dieser Angelegenheit). Was im Kleinen funktioniert, muss doch auch im Großen funktionieren! Oder etwa nicht? Warum klappt es dort nicht, wo ich mir Sorgen mache, weil es wichtige Dinge für mich sind, wie z.B. Gesundheit, Finanzen, usw.? Selbst das „Aufhören des Bemühens danach“ zeigt nur sehr beschränkte Wirkungen.
Das geforderte Thema unserer Zeitqualität
ist Loslassen (Ausstieg aus der Dualität). Keine Frage! Nur so geht der
Weg in die Neue Energie. Aber ich kann meine Sorgen nicht auf die Seite
stellen und das Streben nach dem Positiven aufhören. Das schaffe ich
einfach nicht, weil ich dann Angst habe, vom Strom hinweg gerissen zu
werden und sich die Dinge weiter verschlechtern. Was soll ich bloß TUN?
Früher (bis Mitte der 90er Jahre) hatte ich ein Problem und dafür brauchte es eine Lösung. Punkt! Also – auf und mit Gebrüll die Lösung gesucht. Das war ziemlich einfach und darin war ich auch Meister. Es entsprach meinem Wesen eines konsequenten Kämpfers. Ein Ziel zu verfolgen, konzentriert die Energie und gibt Kraft. Und die Gewissheit war da, dass jedes Problem auch eine Lösung hat, weil es in einer dualen Welt gar nicht anders sein kann und auch nur so funktioniert. Aber dann hat sich alles verändert und die Herangehensweise klappte immer weniger. Anfangs brauchte es einfach nur mehr Aufwand und dann war es überhaupt aus. Damit ist mir der (bisher praktizierte) zielgerichtete Wille „flöten gegangen“. Aufgrund der vielen negativen Ergebnisse meiner Wünsche wurde ich immer mehr frustriert. Als (positives) Resultat begann sich mein Selbstbild aufzulösen. Die äußere Macht meines Egos – so wie ich glaubte, meinen Stellenwert auf der Erde wahrnehmen zu müssen und wie mein Leben auszusehen hat – wurde immer mehr zur wurzellosen Illusion. Das war auch gut so, denn dadurch konnte ich mich von mir selbst befreien. Trotzdem sind die negativen Erinnerungen als kausale Erfahrungen von Ursache und Wirkung (Wille und Ergebnis) fest in meinem Bewusst-Sein eingebrannt. Ich war ziemlich verunsichert, was den weiteren Verlauf meines Lebens betraf. Der große Kämpfer der ich einst war, fühlte sich seiner Waffen im Kampf des menschlichen Daseins beraubt. Jeder aufkommende Wunsch war vornherein mit mehr oder weniger großen Zweifeln besetzt, die ich früher einfach nicht hatte. Verlauf: Die Notwendigkeit war mir klar: Alles loslassen! In der Neuen Energie wird schon für mich gesorgt werden. Ja, das war stimmig, hatte spirituell-metaphysische Logik und entsprach meinem Herzen. Lediglich tun, was Freude macht. Der Rest kommt von selbst. Also konnte ich den starken Willen eines doppelten Löwen auf den Müll werfen. Wofür was aufwenden, was sowieso nicht mehr zu gebrauchen ist. Etwas willentlich zu verfolgen ist eine duale Sache und kostet einen enormen Kraftaufwand. Super! „Aufwand“ war nicht mehr gefragt. Nur mehr „Ertrag“. Nach einem Leben mit vielen Niederlagen, Schmerzen und Enttäuschungen war dieses Glaubenskonzept eine Wohltat. Endlich vorbei! Die Entscheidungen für Neues trage ich in meinem Herzen und den ersten Schritt der Absicht -es herein zu bringen -tue ich auch. Glückliche Zeiten stehen bevor. Ernüchterung: Mitnichten! Es klappte nichts. Und das seit dem Millennium vor 8 Jahren. Das ist eine lange Zeit, die ihre Spuren hinterlässt. Aber interessanterweise ein paar Dinge flutschten ja doch. Sogar mit einer Geschwindigkeit und Fülle, die jenseits meiner bisherigen Vorstellungen lagen.
Nur waren es eben sehr, sehr wenige.
Zurück blieb eine alles auf den Kopf stellende Verwirrung. Das
allerletzte Aufgebot in die verlorene Schlacht geworfen, hatte meinen
Willen nun endgültig besiegt. Dabei wurde mir bewusst, dass in der Neuen
Energie jedes Ziel kontraproduktiv ist, weil es die Schöpferenergie von
Beginn fixiert und somit einschränkt. Was sollte ich nun wirklich tun? Wie sollte ich mir das holen, was ich vom Leben haben wollte, wenn ich alles loslassen muss? Von selbst schien es ja nicht zu kommen. Die Fakten meines Außen sprachen eine eindeutige Sprache. Nichts, Null, Negativ! Wie erschaffe ich in der Neuen Energie ohne etwas haben zu wollen oder „brauchen zu müssen“? Sich im Strom der Energie fließen zu lassen. Alles annehmen und akzeptieren ohne ein Ziel zu fixieren. Wie sollte denn das nun wieder gehen? „Mann, Mann, wie kompliziert und langweilig ist doch dein Leben geworden!“ Eine Etage tiefer: Ein gelernte Lebensweisheit von mir ist: „Wenn du glaubst, du bist ganz unten, täusche dich nicht, ein Stückchen geht immer noch!“ So kam es auch. Am 1. November 2007 (ein Tag an dem die Verstorbenen ehrt – interessantes Datum!) spürte ich, wie alles in mir drinnen kaputt wurde. Alles, was ich mir seit einem halben Jahrhundert aufgebaut bzw. mit herein gebracht hatte, wurde nieder gebombt. Leidenschaften, Freuden, Werte, Vorstellungen, Ideale, Perspektiven und Wünsche, schlichtweg alles habe ich mir zerstört. Und zu guter Letzt warf auch noch mein Verstand das Handtuch. Er war zu müde geworden als dass er seine bisherige Art und Weise für mich zu sorgen, weiter aufrecht erhalten hätte können. Na bumm! Da saß ich nun in den Trümmern meiner inneren Welt ohne einen Ersatz durch Neues zu bekommen. Nach drei Wochen hatte ich mich wieder erholt und an die neue – völlig orientierungslose -Situation gewöhnt. „Gut,“ dachte ich „alle Leidenschaften, alle Werte, alle Vorstellungen, alle Perspektiven und alle Wünsche sind weg. Was soll´s! Jetzt kann es nur mehr aufwärts gehen! Was sollte ich sonst noch verlieren, wenn eh schon alles kaputt ist?“ Wie gesagt, ein Stückchen geht immer noch! Es kam der Tag, an dem mir bewusst wurde, dass ich selbst nicht mehr der Zeitqualität und den energetischen Anforderungen einer Neuen Energie entsprach. Ich habe mich überholt und führe mich dabei selbst ad absurdum. Vorstellungen und Werte loszulassen geht ja noch, aber sich selbst auf den Müll zu schmeißen, ist schon eine harte Sache. Außer wütend, war ich nur noch wütend. Ich verfluchte alle meine Verbindungen in die ätherische Reiche auf die übelste Art, die ich an dieser Stelle lieber nicht wiederholen möchte.
Aber geändert hatte sich deswegen immer
noch nichts. Ich wusste immer noch nicht, wie meine innere Welt aussehen
sollte, um endlich jene Schöpfungen zu kreieren, die meine Wünschen
erfüllen sollten. Es fehlte mir nach wie vor die Orientierung und
innerhalb unserer 4-dimensionalen Existenz gibt es nun mal Richtungen in
die wir als Mensch gehen müssen/dürfen. Wie sollen wir sonst die
Schöpfungsenergie (universelle Liebe) veranlassen, für uns etwas
bestimmtes zu tun. Die alten Werkzeuge eines gefühlten Vorstellungsbildes und einer gelebten Erwartungshaltung funktionieren nicht mehr. Außerdem sagte mir mein Herz, dass ich es vergessen solle, weil es in der Neuen Energie die Schöpfungs-Manifestationen einschränkt und hier mehr wartet, als ich mir vorstellen kann. In der alten Energie ist die Initiative zum Schöpfungs-Prozess der Wille. Ein Wunsch, der gewollt wird in dem der erste Schritt zur Erfüllung getan wird. Und der Wille ist es auch in der Neuen Energie! Es gilt nicht darum den Willen loszulassen, sondern den Weg und die Erfüllung. Beide müssen sich mit ihren Energien frei entfalten können. Ihr Wesen ist die „Entstehung“, d.h. der Weg entsteht aufgrund meiner Absicht zu wollen und die Erfüllung ist eine logische Konsequenz daraus. Der Wille, etwas konsequent zu verfolgen und dafür auch etwas zu tun, kann gar nicht losgelassen zu werden, weil es unsere menschliche Angelegenheit ist, eine Initiative zur Schöpfung zu setzen. Wir Menschen sind mit dem Willen als Motor geboren worden! Der Rest – Weg und Erfüllung – ist Sache der Schöpfungs-Energie. Und hier steht eben eine Neue Energie zur Verfügung, die bestimmte Eigenschaften und bereits vorhandenen Potentiale hat. Woher soll die Schöpfungs-Energie wissen, was sie für uns manifestieren soll, wenn wir es ihr nicht unmissverständlich klar machen. Bekommen wir eine bestimmte Vorstellung nicht erfüllt, dann sagen wir meist „es soll nicht sein“, „vielleicht will ich es doch nicht“ oder „wahrscheinlich ist es nicht für mein spirituelles Wachstum geeignet“. Aber es liegt nicht in irgendeinem unbewussten Einfluss, sondern immer nur in der Art und Weise, wie konkret wir etwas erschaffen wollen. Gibt es eine un-/unterbewusste Blockade, dann bekommen wir meist Bewusst-Sein davon. Wir erkennen es intuitiv. Unser Höheres Selbst, unsere Essenz, kann uns aufgrund des dünneren Schleiers in der Neuen Energie nun viel leichter notwendige Informationen durchgeben und zugleich auch die bestehenden Energien ins Gleichgewicht bringen. Dafür braucht es unseren Willen, die Entfaltungsmöglichkeit des Weges und des Ziels. Der Wille selbst ist die Freiheit des Menschen. Dabei kommt dem Verstand eine wichtige Rolle zu. Er organisiert den ersten Schritt im Irdischen und beobachtet die entstehenden Fakten und Ereignisse! Nehmen wir an, Sie haben den Willen, ihren Wunsch nach einer Beziehung in die Tat umzusetzen. Mit dem Verstand können Sie dann überlegen, wie kann ich jemanden kennen lernen? Wo habe ich die größten Chancen, Singles zu begegnen? Ihr Denkzentrum sagt Ihnen klar und deutlich, dass es hinter den eigenen vier Wänden nur schwer möglich sein wird. Also wo ist es dann möglich? Außerhalb! Ob die verstandesorientierten Ansätze für eine Erfüllung stimmig sind, muss das Herz entscheiden. Meist wissen wir aber nicht, wo oder wie wir überhaupt beginnen sollen, d.h. wir brauchen einen groben Plan. Und diesen Plan kann der Kopf schaffen, wenn wir ihn nicht schon vorher mit dem Herzen fühlen. Der Rest ist Sache der Schöpfungs-Energie.
Tauchen nach dem ersten Schritt keine
Hinweise auf, wo es weiter geht, dann folgt eben der zweite – geplante –
Schritt und so weiter. Wichtig dabei ist, sich im Strom der Ereignisse
fließen zu lassen. Auf keinem Fall sollte man sich an irgendwelchen
Vorstellungen, wie es zu funktionieren hat, festklammern. Das heißt,
beobachten Sie was kommt und darauf reagieren Sie. Ohne dem tuenden Willen geht gar nichts! Niemand, weder die Neue Energie, noch das Höhere Selbst, wird etwas für uns tun, wenn wir es nicht WOLLEN. Und WOLLEN bedeutet den Willen in die irdische Realität unmissverständlich einbringen. Ihn zu verfolgen und dabei aber den Weg und das Ziel frei lassen. Der Wunsch alleine ist zu wenig. Erst der Wille im Tun macht daraus einen absichtlichen Akt der Schöpfung. Fühlen, Beobachten und immer wieder neu entscheiden: Will ich es, will ich es nicht oder läuft es einfach nur anders als ich es erwartet habe? Der Start mit dem Willen erfolgt natürlich mit einem Ziel (wieso sollte man etwas tun, wenn man sich dabei nichts erhofft?). Sobald aber das Tun beginnt, sollte man dieses Ziel loslassen. Energetisch läuft die Zweckorientierung des angestoßenen Schöpfungs-Prozesses sowieso schon in diese gewünschte Richtung. Aber das Ergebnis wird nicht eingeschränkt. Und besonders in der Neuen Energie kann dann eine Erfüllung kommen, die man nicht erwartet hat, weil sie viel besser ist als die eigene Vorstellung ist. Den Willen aufwenden, aber den Weg und das Ziel loslassen! Ein praktisches Beispiel: Ich bin ein begeisterter Schitourengeher. Eine rassige Abfahrt im Tiefschnee ist für mich das größte Erlebnis in der winterlichen Natur. Eine im Frühjahr 2006 akut gewordene, sehr alte Verletzung des Sprunggelenks hat mich nun zwei Jahre lang um die Heilung kämpfen lassen. Leider (Gottlob) habe ich es nicht geschafft! Schließlich und endlich musste ich mir schweren Herzen eingestehen, dass ich nicht mehr in die Berge gehen kann. Weder Winter, noch Sommer. Aus und vorbei! Jedes Mal, wenn ich im TV ein Bild vom Schnee im Gebirge sah, krampfte sich mein Herz zusammen. Ich machte mir aber keine Gedanken, ob es jemals wieder möglich sein würde oder nur für eine längere Zeit nicht. Diese Überlegungen waren mir egal, denn JETZT geht es nicht MEHR. Ende der inneren Debatte! Eine Woche nach dem ich dieses Thema mit einem negativen Entschluss losgelassen hatte, traf ich die Entscheidung, eine Schitour gehen zu wollen (Wille). Verrückt, was? Ich war bereit alles zu akzeptieren, nur um auf Schiern im Schnee zu sein. Egal, ob ich nur 5 Höhenmeter weit komme oder 1.000 hm gehen kann. Egal, ob ich anschließend zwei Wochen vor Schmerzen hinke oder nicht. Egal, ob die Abfahrt ein Fiasko oder ein Genuss werden würde. (Loslassen des Weges und des Ziels) Es war mein Wille, „zu gehen“. Mit Verstand kontrollierte ich das Wetter, die Schnee-und Lawinenlage und die einstündige Autofahrt dorthin. Der energetische Rest solle hingehen „wo der Pfeffer wächst“. Interessierte mich nicht. Obwohl ich bereit war, jede Situation zu akzeptieren, quälte mich eine große Angst vor den möglichen Schmerzen.
Und… Mittlerweile sind es schon 7 oder 8 Touren, die ich gegangen bin und alle waren voller Erfahrungen in der Neuen Energie (aber das ist eine andere Geschichte). Ohne den Willen, es tun zu wollen (Willen umsetzen: Berichte studieren, im Auto fahren und die Schier anzuschnallen), hätte die Neue Energie nichts für mich tun können, weil ich nichts getan hätte.
Zusatz: Für den Inhalt verantwortlich: Heinrich Kohlmeyer, Fa. metaSpirit®, Stadlerstraße 9, A-4020 Linz
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