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ein Buch stellt sich vor:

ein Interview von Peter Lauster mit der Zeitschrift "Connection"
(Heft 1, 2002) zum Thema Erfolg,
das uns einen EINBLICK in das Thema des Buches schenkt
es
ist entweder mit dem
Acrobat Reader zu lesen
(klick/85 KB als PDF-Datei
www.peterlauster.de/download/WasistErfolg.pdf
oder als "Auszüge" daraus in WORD-FORMAT n a c h s t e h e n
d
www.peterlauster.de/index_s.htm
Warum schreibst du weiterhin
Bücher, obwohl du dich nach vielen veröffentlichten Büchern zur Ruhe
setzen könntest?
Warum duftet
eine Rose? Warum springt ein Delphin aus der Wasseroberfläche? Warum
jagt ein Eichhörnchen den Baum hoch,
von Ast zu Ast? Warum fliegt ein
Schmetterling von Blüte zu Blüte und lässt sich vom Wind davontragen?
Aus Lebensfreude.
Warum malst du Bilder und fotografierst?
Weil es
Freude macht zu malen und zu fotografieren; einen noch tieferen Sinn
gibt es nicht.
Was planst du in den nächsten Jahren?
Ich plane
nichts, denn alles entsteht aus der aktuellen Gegenwart.
Ist es für dich nicht langweilig ein neues Buch zu
schreiben, weil du schon so viele geschrieben hast?
Wird es
einem Fluss jemals langweilig zu fließen?
Das kann nur geschehen, wenn sein Wasser in den Seitenarm eines Teiches
fließt, dort wird es seinem Wasser dann langweilig,
das ist sehr interessant zu beobachten; das ist ein Symbol für das
Leben: Teich oder Fluss?
Wo möchtest du lieber sein? Die meisten, ich weiß, ziehen einen Teich
vor.
Worin besteht im
Gegensatz dazu für Sie
wahrer Erfolg:
Wahrer Erfolg
heisst,
sein Leben intensiv zu leben,
mit geöffneten Sinnen durch die Welt zu gehen
und nicht nach einem Nutzwert zu schielen:
Was bekommt man dafür zurück ?
Sein Leben mit innerer Freude zu leben,
sich über sich selbst
und jeden neuen Tag zu freuen ...
ohne Erwartungen und Abhängigkeit
von Erfolgssymbolen.
Die Schönheit eines Sees,
die Bewegungen des Windes über einem Teich,
das Zirpen der Zikaden,
die Wolken und das Licht:
die Welt schenkt uns soviel.
Das mit der Seele und offenem Herzen
leben zu können,
das ist der grösste Erfolg.
Aber die meistern Menschen haben zwar gesunde Augen,
sind aber trotzdem seelisch blind,
sie haben gesunde Ohren,
hören aber nichts,
weil sie mit den Gedanken woanders sind,
anstatt der Realität zu lauschen
Auf welchen Erfolg in Ihrem Leben
sind Sie besonders stolz ?
Zu schreiben und zu malen
sind ein wesentlicher Teil meines Lebens.
Ich liebe was ich täglich mache.
Kann man darauf stolz sein ?
Das Wort "stolz" ist ein Signalwort
aus der Leistungsgesellschaft,
in der wir leben.
Nicht auf meine Tätigkeit stolz zu sein,
darauf kann ich vielleicht stolz sein
Als eine der "falschen" Maximen,
von denen wir uns im Leben leiten lassen,
nennen Sie den Satz
"Sicherheit geht v o r Freiheit".
Das ist ja jetzt nach den Anschlägen
von New York wieder sehr aktuell.
Halten Sie dieses Sicherheitsdenken
tatsächlich für den Ausdruck einer
kollektiven Neurose ?
Ja, dadurch kann man sich das ganze Leben verderben,
denn dann lebt man nicht mehr aus dem Herzen,
sondern man lebt aus der Ratio.
Freiheit braucht keine traditionelle Sicherheit.
Wenn wir alle Konditionierungen hinterfragen
und loslassen, werden wir frei.
Auch Meditation führt nicht zu einer
oberflächlichen Sichererheit.
Meditation kann man nicht besitzen
und sie ist auch kein Erfolg haben
im spirtituellen Bereich
weitere Frage aus dem Interview:
Jeder ist ein Künstler, sagte Joseph Beuys.
Wie können wir zu Lebenskünstlern, zu Schöpfern
unseres eigenen Lebens werden ?
So wie Joseph Beuys es verstanden hat,
dass jeder ein Künstler ist,
so kann jeder ein Lebenskünstler sein.
Werde zum Künstler,
male, zeichne, schreibe,
fotografiere und kümmere dich nicht
um die Kunsthistoriker.
Parallel dazu sage ich,
lebe, sehe, höre, lausche,
erkenne, meditiere, liebe,
löse dich von allen Konditionierungen,
das ist der Weg zur Schöpfung
deines eigenen Lebens,
das ist Lebenskunst.
Welches ist für
Sie die richtige Rollenverteilung,
das "richtige" Kräfteverhältnis
zwischen Körper, Seele und Ratio,wenn wir ganzheitliche Gesundheit anstreben ?
"Das Denken ist nur
ein Werkzeug.
Darauf habe ich immer wieder hingewiesen.
Das Denken ist ein schlechter Herr des Menschen,
es ist aber ein guter Diener.
Das wichtigste ist die Seele.
Aus dem Herzen leben, das heisst aus der eigenen Seele leben ....."
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