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7. September
2007
Quantensprung
Die Wandlung der Dualität

Text: Sabine Wolf
Bilder: Jean-Pierre Méroz,
http://www.jean-pierre-meroz.com/
Übermittler: Tobias,
Ohamah, Metatron, Adamas
http://www.kristallmensch.de/?AKTUELLES_ZEITGESCHEHEN:Kosmisches_Zeitgeschehen:7._September_2007
PFAD: AKTUELLES ZEITGESCHEHEN/KOSMISCHES
ZEITGESCHEHEN/7.September 2007
Was ist Quantensprung? Was ist Dualität und was wandelt sich? Um diese
Fragen in der Kürze beantworten zu können, möchten wir bei jenem Kreuz
beginnen, das am Anfang der Zeit eure Körper formte, und am Ende der
Zeit die Kreuzigung eurer Körper vollzog und sie in die Auferstehung
führte.
Die Geschichte vom Kreuz
Nach zwei unverkörperten Zeitaltern, über die wir euch an anderer Stelle
erzählen, habt ihr beschlossen, ein Zeitalter der Materie zu erschaffen.
Ihr seid - in unserer Geschichte - aus dem Kristall-Zeitalter des
Geistes in das Kalk-Zeitalter der Energie getanzt und begehrtet
schließlich, den Kristall eures Seins an den tiefsten Punkt eines
möglichen Weges zu bringen, ihn zu Staub zu machen - einfach, um zu
schauen, was dann passiert.
So habt ihr am Beginn des Staub-Zeitalters das Kreuz in eure
Energiekörper geschlagen: die Zeit-Spaltung als den senkrechten Ast und
die Raum-Spaltung als den waagerechten Ast.
Zeitlosigkeit wurde so zu Zeit. Zeit wurde zu Vergangenheit (links) und
Zukunft (rechts). Vergangenheit und Zukunft wurden zu Schuld und Sühne
und die GEGENWART verblasste in dem Maße, wie die UNSCHULD aus eurem
Leben verschwand.
Raumlosigkeit wurde zu Raum. Raum wurde zu Oben und Unten und diese zu
Macht und Ohnmacht. Herrscher und Beherrschte entstanden und eure
GÖTTLICHE IDENTITÄT verblasste, wie das kosmische Gleichgewicht aus
eurem Leben verschwand.
„ICH BIN JETZT HIER“
starb mit der Geburt eurer Körper.
Es fiel dem Kreuz zum Opfer. Doch ihr habt es gern getan, denn der Weg
des Kreuzes versprach viel und er hat sein Versprechen gehalten. Doch
lasst uns, bevor wir dies erkennen, euer Lebenskreuz etwas näher
betrachten.
Doppelte Dualität im Lebenskreuz
Auf dem waagerechten, dem horizontalen Ast habt ihr die WELT
installiert. Die Welt ist die Gesamtheit aller Körper mit ihrem Fühlen
und Denken, Wahrnehmen und Empfinden. Das ist die Gesamtheit eurer
irdisch-menschlichen Realität.
Es ist die Erde mit all ihren Beziehungen zu euch. Es ist die Gesamtheit
eurer Erdenwege: Geburt, Nahrung, Wachstum, Schicksal und Tod. Es ist
die verkörperte Dualität zwischen den Polen ÄUSSERES DUNKEL (ÄD) und
ÄUSSERES LICHT (ÄL): ANGST und LIEBE, SCHULD und VERGEBUNG, BÖSE und
GUT, FALSCH und RICHTIG.
Am linken Ende des Astes saßen all die verhassten Feinde und
gefürchteten Dämonen, von denen ihr euch immer fernhalten wolltet, weil
sie euch zu bedrohen schienen. Am rechten Ende saßen die geliebten
Freunde und begehrten Ideale, die ihr immer erreichen wolltet, weil sie
euch Erlösung zu versprechen schienen.
Auf dem senkrechten, dem vertikalen Ast habt ihr den KOSMOS installiert.
Hier fließt der Atem eures Geistes und der Seele. Dies ist ihr Weg in
eure Körper, wenn er morgens erwacht, und hinaus in die weiten Sphären,
wenn er abends einschläft. Hier herrscht das Quantum mit all seinen
Beziehungen zu euch, die Gesamtheit eures kosmischen Seins: Abstieg,
Wandlung, Aufstieg und Ausdehnung eures Geistes.
Hier herrscht die unverkörperte Dualität zwischen den Polen
SCHÖPFERISCHES DUNKEL (SD) und SCHÖPFERISCHES LICHT (SL), zwischen Geist
und Körper, Sein und Nicht-Sein, Geburt und Tod. Oben herrscht euer
kosmisches Bewusstsein und unten das planetarische.
Nach dem kosmischen Lichte habt ihr euch gesehnt und das planetarische
Dunkel gefürchtet. Die Geburt habt ihr geliebt und den Tod gehasst.
Jesus habt ihr geheiligt und Judas verdammt. Dem Christus wolltet ihr
folgen und dem Luzifer entweichen. Gott war für euch ALLES und Tod war
NICHTS.
Niemals herrschte Stillstand
Doch an keinem Ort konntet ihr bleiben und keinen konntet ihr vermeiden.
Niemals herrschte Stillstand in eurem Lebenskreuz. Immerzu seid ihr
gereist: von Licht nach Dunkel, von Dunkel nach Licht, von Geist nach
Körper, von Körper nach Geist und damit zwischen den Reichen der Geburt
und des Sterbens, der Schuld und der Unschuld, auf beiden Ästen
gleichzeitig. Oftmals schleuderte es euch hin und her, ohne dass ihr
wusstet, wo ihr ward. Jahrtausende lang ward ihr gespalten und in viele
verschiedenen Richtungen von euch selber fortgezogen. Jahrtausende lang
habt ihr verzweifelt im Außen gesucht, was ihr nur im Inneren finden
konntet.
Allein euer zweigeteiltes Herz mit seinem INNEREN LICHT (IL) und INNEREN
DUNKEL (ID) blieb immer im Zentrum, an jenem Kreuzungs- und
Kreuzigungspunkt, durch den alle Wege verliefen. So steht das Kreuz für
euer beständiges Reisen zwischen den Polen aller Dimensionen, die eure
Herzen abwechselnd in Angst und Liebe badeten. Immerzu forderten und
förderten sie eure Wege, schwächten und stärkten euch, ließen euch
sterben und immer wieder neu geboren sein. Und doch war euer gespaltenes
Herz im Zentrum des Lebenssturmes auch immer ein Ruhepunkt des Ewigen
Friedens.
Das Kreuz ist ein Wesen eures Schicksals, ein Lenker eurer Wege, ein
Beherrscher eures freien Willens, ein hohes Gericht eurer Entscheidungen
und Taten, ein Spiegel eurer lichten und dunklen Antlitze, eine Bühne
eurer Inszenierungen. Das Kreuz ist das Spielfeld eures Lebens, die
Liebe eures Geistes, die Angst eures Körpers und zwischen diesen beiden
die Rahmenbedingung eures Lebensvertrages, an den ihr euch vor dem
Abstieg (mit Freuden!) gebunden habt. Das Kreuz garantierte euch den
Abstieg in die tiefsten Tiefen der Ohnmacht und den Aufstieg nach dem
„Fall“.
So habt ihr, an euer Kreuz gebunden, ohne es zu ahnen, alle Wesen und
Welten durchwandert und den Kelch eures Lebens bis zur Neige geleert.
Ihr habt die Erfahrungen aller Räume und Zeiten gemacht und das
Versprechen der Spaltungen erfüllt.
Rückzug und Rückkehr
Ihr habt alle lichten und dunklen Kräfte auf Erden entwickelt und immer
wieder jene von euch fort gestoßen, die ihr nicht liebtet und wolltet.
Doch sie drängten in ihrer magnetischen Natur immer zu euch zurück, denn
sie liebten euch und sind aus euch heraus entstanden. Ihr habt sie fort
gestoßen und sie kehren zurück, denn sie gehörten zu euch. Und wann
immer euch ein Schatten überzog, begegnetet ihr nur EUCH SELBST.
In der Ohnmacht und im Tanz, im Kampfe und im Schlaf kehrt ihr nun aus
dem Lebenskreuz zu euch selbst zurück. Ihr zieht euch aus dem Chaos des
äußeren Lebens zurück in euer Herz. Die getrennten und weit voneinander
entfernten Pole kehren ebenfalls zurück in euer Herz. So wird aus dem
Kreuz jener Eins-Punkt, von dem das Leben ausging, jener Kristall, der
den Körper auf die nächste Stufe hebt.
Indem ihr die dunklen magnetischen Kräfte in euer Herz zieht, verändern
sie ihre Natur und Richtung. Sie werden elektrisch und beginnen, von
euch auszustrahlen. Ihr seid nun nicht mehr Gefangene der zu euch hin
drängenden, euch bedrückten Energien, sondern Sender der erlösten und
erlösenden Kräfte.
Und in diesem kristallinen Augenblick existiert keine Vergangenheit und
keine Zukunft mehr, keine Macht und keine Ohnmacht, nur noch dieses Eine
Sein: DU SELBST. Doch dies ist nicht das Ende, sondern der Beginn der
Begegnung mit ALLEM WAS IST.
Wandlung am Ende der Zeit
Für jegliches Spiel habt ihr euch eine Zeit gesetzt und einen Raum
gegeben. Was begann wird sein und schließlich enden, um auf einer
höheren Ebene erneut zu beginnen. Das Ende des Kreuzes und seiner
Herrschaft über euer Leben ist nun gekommen. Es ist das Ende eurer
sterblichen Körper, doch nicht das Ende eurer Körper, denn der
unsterbliche Körper ist der Gewinn eures Spiels, mit dem ihr nun „nach
Hause“ geht.
Schließlich erkanntet ihr, dass alle Dämonen und Ideale auf dem
waagerechten Ast ebenso Teil eurer selbst sind wie alle Götter und Tode
auf dem senkrechten Ast. Ihr erkanntet, dass alle Äste des Kreuzes jene
Teile eures eigenen Wesens sind, die ihr einst von euch abgespalten und
vergessen habt, vermisst und lang gesucht. In dieser inneren Erkenntnis
habt ihr begonnen zu tanzen, euch um eure eigene Achse zu drehen und
alles strömte zurück in euer Zentrum - und ihr wurdet GANZ.
7. September 2007
Am Ende der „Geschichte vom Kreuz“
beginnt die „Geschichte des Herzens“
Die Erlösung des Kreuzes ist nicht die Aufhebung der Dualität, sondern
die Aufhebung der TRENNUNG: der Trennung zwischen den Polen, der
Trennung zwischen euch und den anderen Lebewesen der Welt und der
Trennung von euch selbst. Denn nicht die Pole haben Schmerz und
Entwicklung erzeugt, sondern die Trennung der Pole.
Es ist die Geschichte des „Tanzes der Pole in euren Herzen“ und der
Auferstehung eurer Körper. Ihr öffnet nun die Schatzkammern eurer
Erfahrung im Zeitalter des Staubs. Ihr hebt die Schleier zwischen den
Dimensionen des Geistes und der Körper. Euer Blick auf das Ganze wird
frei. Ihr werdet erkennen, dass ihr euch in einer paradiesischen Fülle
von Wesen, Blüten und Früchten befindet, in der ihr lange Zeit nur den
Hafer gesehen und geerntet habt. Lange habt ihr das Paradies von euch
ferngehalten.
Ihr werdet das Quantum erkennen und nutzen, jene Fülle aller
Möglichkeiten des Universums - in atemberaubender Einfachheit und Kraft.
Ihr werdet zurückkehren zu eurem KRISTALL-BEWUSSTSEIN und das ZWEITE
KRISTALL-ZEITALTER auf Erden eröffnen.
Ihr werdet all jene Brüder und Schwestern treffen, die ihr Zeitalter
lang nicht gesehen und gefühlt habt. Ihr reist zu ihnen, sie kommen zu
euch und ihr werdet einander viele Geschichten erzählen und staunen.
Diese Geschichte des Übergangs vom LEBENSKREUZ zum EINEN HERZEN haben
Jean-Pierre und seine unverkörperten Freunde für euch gemalt. Und
sicherlich sagen die Bilder euch mehr als diese und tausend weitere
Worte.

Spiegelung
Die Alte und die Neue
Erde
Allein euer liebender Atem lässt zirkulierende Energien in und um euch
auf und ab tanzen. Rechtsdrehende Licht-Kräfte fließen von oben herab
und linksdrehende Dunkel-Kräfte wirbeln von unten herauf. Sie umspielen
und durchdringen eure Herzen, eure Körper, euer Leben und die Erde. Sie
wandeln die Natur der Zellmaterie und der energetisch-geistigen Matrix
aller irdischen Lebensfelder.
In diesem multidimensionalen Wirbel von Dunkel (Aufstieg) und Licht
(Abstieg) wurde die Erde so leicht, dass sie inzwischen begonnen hat,
sich aus dem Körperfeld heraus zu lösen. Hier zeigt sich die Erde in
dieser kosmischen Zeit, in diesem kosmischen Raum.
Ein Duplikat der Alten Erde entsteht, ein Abbild, eine Essenz und
Potenzierung ihrer selbst: die Neue Erde, die noch im See der Seelen zu
liegen scheint, im Ozean des Geistes, im Fruchtwasser euer alten Welt.
Sie ist ein Fötus, der sich im Geburtsprozess befindet. Unten an der
Horizontlinie liegt der Südpol, Neuseeland, das Wurzelchakra der Neuen
Erde. Oben liegt der Nordpol, die Schweizer Alpen, das Kronchakra der
Alten Erde.
Der Körper der Alten Erde entwickelte sich von oben nach unten: nach
unserer „Neuen Schöpfungsgeschichte“ aus dem Ersten Kristallzeitalter
über das Kalkzeitalter ins Staubzeitalter, von der Krone über das Herz
zur Wurzel. ES, EIN SEIN, stieg ab vom Haupte bis zur Basis.
„Spiegelung“ hat viele Bedeutungen, hier: das Neue beginnt genau dort,
wo das Alte zu Ende ist. Lag das Erste Kristallzeitalter an der Krone
der Welt, so liegt das Zweite an der Basis, am Ende des alten Weges und
am Beginn des neuen, am Ende des Abstiegs und am Beginn des Aufstiegs.
Entstand das Erste Kristallzeitalter aus dem REINEN LICHT, so entsteht
das Zweite Kristallzeitalter aus dem REINEN DUNKEL. Es ist die
Auferstehung eures Reinen Dunkels.
Nun steigt die Neue Erde auf, von der Wurzel über das Herz zur neuen
Krone. Dieser Prozess wird noch einige Zeit dauern, dennoch spiegelt
sich das Ganze bereits und bildet sich für euer inneres Auge ab.
Oberhalb der Horizontlinie zeigt die Alte Erde ihr gereinigtes und
gelöstes Antlitz. Der stoffliche Planet zieht sich zugunsten der Gaia,
seines weiblichen Bewusstseins, zurück. Sie ist ein zutiefst emotionales
Wesen und nun aller Negativität und Verfestigung entledigt, die ihre
geliebte Menschheit in den letzten Jahrtausenden in ihren Körper gesenkt
hat.
Nun wird Gaia frei von magnetischer Dichte und alter Verzweiflung,
erfüllt von neuer elektrisierender Leichtigkeit. Die Alte Erde offenbart
ihr neues geistiges Fühlen im Farbspektrum Orange, Gelb und Rosa. Die
Töne haben sich seidig ineinander verwoben und doch wirkt jede einzelne
Kraft im Ganzen.
Orange ist die Sonne des Willens, der Kraft, des Mutes und der
Entschlossenheit. Eine feurige Kraft reinigte in den letzten beiden
Jahrzehnten, was in vielen Jahrtausenden angesammelt und verdunkelt
wurde.
Zwei Wesen waren daran beteiligt: Die Erde mit ihren aktiven
Selbstreinigungskräften, das irdische Feuer, sowie diejenigen ihrer
Bewohner, die durch tiefinnere Suche nach Erfüllung große Wellen der
Reinigung im geistigen Feuer ihrer Herzen auslösten. So habt ihr im
irdischen und geistigen Feuer eine Zeitlang Schmerzen und Verlust
erzeugt und erlitten. Ihr habt das alte Leben sterben lassen und das
neue geboren.
In diesem Prozess des Sterbens und Geborenwerdens begann das goldene
Gelb zu leuchten und euer Wesen mit Klarheit, Weisheit und
Empfindsamkeit zu tränken. Es strömte in das Herz des Planeten und
dehnte sich in euren Lebensfeldern aus.
In rosafarbenen geistigen Schwingungen zeigte sich schließlich die
mitfühlende Liebe der Menschenherzen, die Liebe des Christus und der
Maria. Sie ist weich und stark, einfühlsam und unerschütterlich. Sie
lässt geschehen und ist von einem starken Willen erfüllt. Eins mit allem
ist sie doch zutiefst sie selbst. Im smaragdenen Glanz beginnt euer Herz
sich zu öffnen und in Einheit mit allen Herzen zu schlagen.
Der seidige Glanz dieser Farben zeigt die vollkommene Verschmelzung der
Kräfte, die in den letzten Jahren auf Erden stattgefunden und ihre
Flüsse belebt hat.
In ihrem Spiegelbild erkennt die Alte Erde sich selbst in ihrem neuen
Sein. Immer war der Ozean des Lebens da. Doch lange Zeit musste die Erde
in der Dunkelheit auf ihren Spiegel hoffen. Lange Zeit existierte er nur
im unsichtbaren Raum.
Das Spiegelbild der Alten Erde mitsamt ihrer Menschheit zeigte
Jahrtausende lang Dunkel, Schmerz und Festgefahrenheit. Er lag als ein
dichter Schleier um ihren Körper und hielt ihn gefangen.
Der Spiegel der Erde ist kein Abbild ihrer selbst, sondern eine
Verdoppelung ihres Körpers und eine Potenzierung ihres Bewusstseins. Die
Alte Erde entstand absteigend von der Krone zur Basis und die Neue Erde
gebiert sich aufsteigend von der Wurzel zur Krone. Was einst oben war,
kehrt sich nun nach unten und das Untere kommt hoch. In Neuseeland hat
es begonnen. Hier berührt die Wurzel der Alten Erde die Wurzel der Neuen
Erde und gibt ihr sicheren Halt in der alten Dimension. Hier öffnet sich
die neue Dimension und gibt auch der Alten Erde Halt.
Auch euch selbst zeigte der Spiegel immer nur die Gegenkraft. Schautet
ihr hinein, konntet ihr eure Körper in spiegelverkehrter Form sehen,
doch niemals euch selbst, nie die Reinheit eurer Seelen und die Unschuld
eures Geistes. Euer Licht warf er als Dunkel zurück, eure Liebe als
Angst. Euer Leben beantwortete er mit dem Tode, eure Hoffnung mit
Enttäuschung und euer Strahlen mit verblassendem Glanz. Doch am Ende der
Zeit, da der Spiegel aufhört zu existieren, beantwortet er
Ver-ZWEI-flung mit EINS-Sein und Staub wird zu tausenden Facetten des
Kristalls.
Tanzende Schleier umwirbeln die alte Erde in ihrem Lebenstanz.
Bedingungslos tanzt sie zwischen Licht und Dunkel, zwischen Leben und
Tod, zwischen Verblendung und Spiegelbild. Alles wirbelt ineinander und
ist ebenso wenig voneinander zu unterscheiden, wie es vorher der Fall
war. Konntest du je zwischen Realität und Illusion unterscheiden? Und
nun, da sie ihre Plätze vertauschen, erkennst du sie jetzt? Ist nicht in
dieser Zeit des Tanzes jede Unterscheidung zutiefst ohne Sinn?
Alle Gegensätze gebaren sich aus der beständigen Umkehr der Pole. Das
ist der Weg der Entstehung auf Erden. Alle Pole haben sich immer
gespiegelt, einander provoziert, sich voreinander versteckt und sich
schließlich erkannt. Das ist der Weg der Erfahrung auf Erden. Am Ende
der Zeit vereinigen sich die Pole in der Spiegelung ihrer Antlitze, im
Tanz ihrer Gegensätze, in der Rückkehr zu dem EINEN, aus dem sie kamen.
Das ist der Weg der Erfüllung auf Erden.
Licht und Dunkel drehen sich und wirbeln ineinander. Jegliche Trennung
erlöst sich, beide werden EINS. Die tanzende Erde ist noch von den
dunklen und lichten Kräften menschlicher Intelligenz umgeben. Doch auch
diese können sich dem Tanze und der Wandlung nicht entziehen.
Schleier wirbeln, verwirrende, umhüllende und entschleiernde Kräfte des
inneren Wissens, der Gewissheit eures Geistes. Deh un Gnost
(ausgesprochen: De U Nast) ist jene unendlich zarte Kraft, die eure
Brücken baut zwischen den physischen und den kristallinen Welten.
Erlaubt ihr einfach in eurem Leben zu tanzen.

Dimensionswege
Im Lebensozean des
Herzens
Dies sind jene Wege, die ihr Menschen im Übergang zwischen Wachsein und
Schlaf geht. Körper und Geist lebten Jahrtausende lang in verschiedenen
Dimensionen und sie trafen einander nicht. Des Einen Tag war des Anderen
Nacht, des Einen Macht war des Anderen Ohnmacht.
War der Körper wach, so schlief der Geist. Schlief der Körper ein, wurde
der Geist wach und konnte seiner Wege gehen. Er konnte sich erinnern,
warum er in dieser Zeit auf Erden war. Er konnte alte Räume erlösen und
schließen, neue Räume erforschen und öffnen. Er konnte neue Wege suchen
und neue Strukturen entdecken.
Wie ein Pfadfinder ging er voraus, wenn sein Menschenkind schlief, um
all die Vorbereitungen zu treffen, die der wache Mensch für seine
nächsten Schritte und Entscheidungen brauchte.
Der Geist allein kann keine neuen Dimensionen zur Erde bringen. Das kann
er nur gemeinsam mit dem wachen Menschenkörper tun. Die Wege des Geistes
während des Schlafes dienen einzig dem Zweck, den Menschen zu wecken.
Mögen die Wege des Körpers euch auch lange vom Geist fort geführt haben,
so gab es tatsächlich kein anderes Ziel als die Verschmelzung mit dem
Geist.
Dafür gingen sie beide - immer gleichzeitig - in verschiedene
Richtungen. Doch je weiter sie sich voneinander entfernten, desto näher
kamen sie einander. Denn der Geist betritt neue Räume auf Erden und geht
dort neuer Wege, während der Körper neue Räume im Geistraum betritt und
dort neuer Wege geht. Gemeinsam als MENSCH erschaffen sie in scheinbarer
Trennung und im Alleingang die Neue Erde, neue Schöpferkreise und neue
Universen.
Der Lebensozean des Geistes schlägt hohe Wellen in dieser Zeit. Er ist
identisch mit den Herzen eurer Körper. Hier treffen sie sich immer
wieder. Gerade kommt der Geist herein, während der Körper hinaus zieht.
Gerade noch können sie einander zuwinken und Botschaften mit auf die
Reise geben.
Der Ozean des Geistes verbindet im Herzen des Menschen alle Dimensionen
miteinander. Wenn ihr einschlaft, tagträumt, im Koma liegt oder
meditiert, verlasst ihr den engen physischen Körper und könnt
entscheiden, welches Tor ihr nutzt.
Euer Herz ist der Bahnhof. Hier beginnen und enden alle Reisen. Viele
Wege stehen euch offen. Raumkurven, Zeittunnel, geistige Kanäle,
Energieschleifen, Dimensionstore, Interferenzen
(Schwingungsüberlagerungen) und sogar schwarze Löcher bieten euch Zugang
zu anderen Dimensionen. Auf verschlungenen Pfaden, in kurvigen Formen,
in scheinbaren Schluchten verschwindet euer Bewusstsein, wenn ihr die
Körperwelt verlasst.
Natürlich seid ihr nicht allein. Hier sind die Welten und Wesen von
Venus und Asgard. Sie schwimmen im Gewand der Delfine und Wale durch
euer Unterbewusstsein und singen euch die Melodien eurer Vergangenheit,
die ihr sie selbst gelehrt habt, damit sie euch am Ende der Zeit aus
eurem tiefen Schlafe wecken.
Viele Seen und Augen geben den Blick auf eure Seelentiefe und eure
geistigen Weiten frei. Sie erinnern euch an euer atlantisches
Bewusstsein, an jene Priesterschaft, die euch einst Meister über die
Mysterien sein ließ. War dieses Wissen damals auch von kalter
Emotionslosigkeit geprägt, so seid ihr aus diesem Grunde in den
Jahrtausende langen Schlaf gefallen, aus dem ihr euch jetzt erhebt. Denn
jetzt hat Liebe die Erde durchdrungen und ALLES IST GUT.

Irdische
Verschmelzung im Kosmos
Rückzug der
waagerechten Pole
Mehrere Dimensionen verschmelzen miteinander in eurem liebenden Atem,
auf euren nächtlichen Reisen und jenen des Tages. Mehrere
Bewegungsrichtungen verkehren sich ins Gegenteil. Hier zeigen sich Wege,
die euer Körper und euer Geist in ihren Tagen und Nächten gehen. Es ist
der Tanz der Pole eures irdischen Seins.
Menschliches Dunkel strömt von unten hinauf in die Räume eurer Liebe,
eurer Sanftheit, eures Mitgefühls und verschmilzt mit ihnen.
Menschliches Licht strömt von oben herab in die dunklen Sphären eurer
Zweifel, eurer Ängste, eurer Schuldgefühle und verschmilzt mit ihnen. Es
ist der Tanz der Pole eures Denkens und Fühlens sowie aller Verwirrungen
und Schmerzen, die daraus entstanden sind. Zwingende Kontrolle tanzt mit
heiterer Gelassenheit, widersprüchlicher Zweifel tanzt mit klarer
Gewissheit. Quälende Schuld-gefühle tanzen mit kindlicher Freude.
Es ist ein Tanz, der in Verschmelzung und Wandlung führt. Die
waagerechten, irdischen Energien ändern ihre Richtung und fließen in die
Senkrechte. Darin werden sie zu jenen neuen Kräften, die das zweite
Universum erschaffen. Der Geist atmet die enge Welt des schlafenden
Körpers aus und veredelt sie in ungeahnter Weise.
Der Wirbel eures Lebenstanzes zieht euer Fühlen und Denken aus den
Urgründen von Angst und Liebe, von Zwang und Gelassenheit, von Freude
und Aggression, von Verwirrung und Klarheit heraus - lichte und dunkle
Kräfte, die „hinter eurem Rücken“ immer wieder ihre Rollen getauscht
haben. Kräfte und Gegenkräfte, offenbarte und versteckte Energien,
Ungewolltes und doch Geschehenes, magnetische Verfestigung und
elektrisches Fliessen sind nun in ein machtvolles Strömen geraten und
wirbeln gegenläufig ab und auf, verlieren ihre Identität in diesem Tanze
und vergessen, wer sie waren.
Inmitten dieses Sturmes ruht das Auge des Einen, die Essenz des
unendlichen Seins in der Stille. Es ist ein Schlauch, ein Abgrund oder
ein „schwarzes Loch“ (das schon lange nicht mehr schwarz ist). Es ist
der Kanal des Metatron, der totes Leben und lebendigen Tod in die
Wandlung führt. Es ist ein Tunnel, der magnetischen Schatten-Tod in
elektrischen Licht-Tod und in den Kreislauf lebendigen Lebens führt. Es
ist der Tod vieler Menschenkörper auf Erden während dieser Wandlung, das
Abtauchen und Umsteigen jener, die den Strudel der derzeitigen Wandlung
nicht ertragen wollen.
Das Zentrum des Wirbelsturms, wo tiefste Ruhe im höchsten Chaos
herrscht, ist der Garant dafür, dass keine Seele verloren geht und mag
das Chaos auch toben. Dieser Eins-Punkt der Ruhe ist ein Universum des
Lebens, ein Sein im Zentrum einer gigantischen Bewegung, die Gegenwart
des göttlichen Atems und ein vorübergehendes Ereignis in einer sehr
langen Geschichte.

Kosmische Verschmelzung auf Erden
Rückzug der senkrechten
Pole
In diesem Bild tanzen die Pole eures geistigen Seins miteinander. Das
Schöpferische Dunkel des Geistes strömt von unten hinauf in die Räume
des Geistigen Lichtes. Tod, Teufel und Verdammnis steigen auf in die
Räume des Ewigen Lebens, des Christus und der Unschuld. Das
Schöpferische Licht des Geistes fließt hinab in die Räume des Geistigen
Dunkels. Weisheit, Macht und Barmherzigkeit strömen in die Räume der
Verwirrung, der Ohnmacht und des Grauens.
Kosmische Pole aus weit voneinander entfernten Räumen tanzen in Einem
Raum, in jenes Universum eures Menschenherzens. Denn es gibt keinen
anderen Raum auf Erden und im Kosmos, den diese beiden miteinander
teilen könnten.
Alpha, der Anfang eures geistigen Seins, fließt zu Omega, dem Ende eures
körperlichen Spiels. Geburt und Tod tanzen miteinander sowie alle
Hoffnungen und Freuden, Verzweiflungen und Schmerzen, die daraus
entstanden sind. Leben und Tod tauschen ihre Rollen und machen die
Verwirrung eures menschlichen Geistes perfekt.
Der Wirbel eures Lebenstanzes zieht eure Wahrnehmung und Empfindung aus
den Urgründen von Sein und Nicht-Sein heraus. Auch diese Ur-Schöpfer
lichter und dunkler Kräfte haben immer wieder ihre Rollen getauscht, um
euch in Verwirrung und Verzweiflung zu dienen. Auch sie sind nun in ein
machtvolles Strömen geraten, tanzen und verlieren dabei ihre Identität.
Auch sie vergessen, wer sie waren, verändern ihre Natur und Richtung.
Alles was Jahrtausende lang senkrecht zwischen euren Welten floss, geht
nun in die waagerechte Ebene. Kosmische Kräfte werden zu neuen Kräften
der Erde. Der erwachende Mensch atmet die Weite des Geistes auf Erden
aus und verkörpert sie.
Bisher ward ihr zwischen den Mächten des Lichtes und Dunkels auf beiden
Ästen des Kreuzes gefangen und konntet euch nicht weiter bewegen, als
euer Lebensplan es vorsah. Eure Grenzen auf Erden habt ihr vor eurer
Geburt gesteckt. Euer Bewegungsrahmen war eng und euer Blick an den
Staub der Erde geheftet.
Einst ward ihr Gefangene eurer eigenen Lebenskreuze, Gekreuzigte. Lasst
nun zu, dass die Welten sich vertauschen, dass die Pole tanzen. Lasst
zu, dass eure Erdkräfte in den Kosmos fließen und eure kosmischen Kräfte
zur Erde. So werdet ihr zu Schöpfern und euer Blick wird sich heben. So
werdet ihr zu Lenkern der kosmischen Kräfte, zu Auferstandenen.

Die Auster
7. September 2007
Aus dem verschmelzenden Tanz der Pole LICHT und DUNKEL, aus dem Rückzug
der Äste eures Lebenskreuzes entsteht euer unsterblicher Körper und eine
völlig neue Situation auf der Erde und im Kosmos. Dieses Bild zeigt die
geist-energetische Situation des 7. September 2007. Zwischen den
Restbeständen alter Intelligenz ruht eine große neue Kraft: ein FÜHLEN,
ein HERZ-FÜHLEN, ein HERZ-EMPFINDEN. Die emotionale Kraft hat
KRISTALLINE Formen angenommen und ist damit zu einer INTELLIGENZ
geworden.
Warum Auster? Was hat sie mit Emotion und Intelligenz, gar mit der
Wandlung der Erde zu tun?
Nun, durch eine Verletzung in ihrem Innersten, durch ein hartes,
kantiges Sandkorn, das in ihren weichsten und empfindsamsten Raum
gelangt, durch einen Fremdkörper, der beim Eintritt in ihr Herz
erschütternde Unruhe und tiefen Schmerz auslöst, fühlt sie sich
veranlasst, den schönsten Kristall des Meeres zu gebären: die Perle,
jenes weibliche Äquivalent zum Diamanten, der im dunklen Gestein der
Erde wächst. Sie gebiert die Perle einfach dadurch, dass sie den
schmerzenden Eindringling in den Balsam ihres Herzens hüllt, ihn in der
Liebe ihres Seins an Kindesstatt annimmt.
Und nun stellt sich die Frage, worin sich das Herz der Auster von eurem
Herzen unterscheidet. Eigentlich nur darin, dass die Auster
widerstandslos lebt, liebt, empfängt, gibt und gebiert. Sie kann nicht
ablehnen und fortschicken, was zu ihr kommt. Sie kann nicht
zurückschlagen, wenn etwas sie schmerzt. Sie muss den Schmerz empfangen
und die Perle daraus bilden. Sie hat keine andere Wahl, keinen freien
Willen.
Ihre Schale ist ebenso hart wie die Schale eurer Gedanken und Gefühle.
Doch ihr habt die Wahl. Ihr könnt zurückschlagen und fortschicken, was
zu euch kommt. Eure Schale hat Jahrtausende lang dazu geführt, dass aus
Verletzungen nicht Perlen und Leben entstand, sondern Waffen, neue
Wunden und Tod. Dennoch ist nicht die Auster der Meister, sondern ihr
seid es. Das bedeutet: trotz aller Waffen, aller Wunden und allem Tod
werdet auch ihr eine schimmernde Perle in eurem Innersten finden, wenn
ihr eure harte Schale öffnet. Euer Geist, an den ihr nicht mehr glaubt,
weil ihr gelernt habt zu zweifeln, hat mit jeder neuen Wunde eure Perle
größer werden lassen. Denn ER ist der Balsam eures Herzens.
Die Auster eures Lebens strahlt die seidig schimmernde Verschmelzung der
Gefühls-Kräfte aus. Sie öffnet sich von selbst nach Jahrtausende langer
Verschlossenheit. Ihr seid die Auster. Ihr öffnet euch nun und damit das
Tor zur Neuen Erde. Ihr offenbart nun die schimmernden Perlen eurer
Herzen und zieht damit Wesen und Welten des Kosmos an, die sich euch
noch niemals nähern konnten.
Die dunklen und lichten Kräfte der irdischen Intelligenz sind nur noch
Restbestände, verblassende Schatten am 7. September 2007. Zwei Austern
stehen senkrecht, auf die kosmisch-planetarischen Ströme ausgerichtet,
eine liegt waagerecht im Feld der irdischen Bewegung. Doch sie offenbart
nicht die Perle, sondern ein Loch, ein dunkles Tor, durch das viele
Menschen die Erde verlassen, da sie sich der neuen Epoche nicht
anschließen wollen.
Sie werden gehen, fallen, stürzen, sterben, aufsteigen. Sie werden -
ganz einfach - den Lebensraum wechseln. Tatsächlich ist es ein lichtes
Tor und daher doch eine Perle. Sie werden im Chaos fort gehen und im
Frieden ankommen. Sie werden die Erde von den magnetischen Resten ihrer
eigenen Verdunkelung befreien und sich selbst von den Forderungen der
Erde nach LICHT. Kriege werden ihnen das Tor öffnen und den Körper
nehmen. Kriege werden auch euch das Tor öffnen, das ihr bei lebendigem
Leib durchschreitet.

Prophezeiung
Die Rückkehr der Brüder
und Schwestern
In diesem Bild begegnen wir den Wesen der Neuen Erde, noch in
embryonaler Gestalt. Sie kommen aus anderen Evolutionslinien, aus
nicht-verkörperten Räumen, aus euch fremden Dimensionen und Galaxien.
Gemeinsam tragen sie die Neue Erde auf ihren Händen und erheben sie über
sich. Sie empfinden tiefe Achtung und Ehrfurcht gegenüber dem Werk der
Menschen, gegenüber eurem Weg und eurer Kraft. Immer war die Erde ihnen
fremd gewesen und so weit entfernt, dass an eine Anteilnahme, ja
Verschmelzung gar nicht zu denken war.
Doch nun hat die Erde sich geöffnet, erhöht und ausgedehnt und überall
auf der Oberfläche schimmern Perlen, die ein seidiges Licht ausstrahlen
– Menschen des neuen Zeitalters. Der Planet hat sich ihnen durch euer
Werk so sehr genähert, dass ihre und eure Welten nun verschmelzen
können. Zwischen ihren ätherischen Gestalten und euren neuen Körpern
wird bald kein Unterschied mehr herrschen. Doch ihr seid die Meister,
die Lehrer und Führer. Ihr habt den Weg hinter euch, sie haben ihn vor
sich. In ihnen herrscht jene Achtung für euch, die ihr euch selbst lange
Zeit verweigert habt. Nicht nur die Erde erheben sie über sich, sondern
auch die Liebes-Perle, die ihr aus eurem Herz-Schmerz heraus doch noch
geboren habt. Sie erheben das Eine Herz, das im Staub der Erde über Raum
und Zeit auferstanden ist.
Viele dieser Wesen beobachten euch schon seit langer Zeit. Sie studieren
euer Tun und Sein in unendlicher Liebe, Aufmerksamkeit und Hingabe.
Viele von ihnen erhalten Nacht für Nacht von euch, da eure Körper
schlafen, Unterricht und Lehre über euren Weg. Sie wollen in eure
Fußstapfen treten und das erleben, was ihr erlebt habt. Sie ehren euch
zutiefst für das, was ihr auf Erden seid: Könige des Geistes, die so
lange Zeit das Leben der Bettler fristeten, Zauberer des Himmels, die
auf Erden das Leben eines Narren führten.
Solange ihr eure Perlen festhaltet, wisst ihr nichts und seid
ohnmächtig. Öffnet eure Schalen, offenbart die Perlen und verschenkt
sie. Ihr seid die Meister des Lebens. Helft den Menschen Engel zu werden
und den Engeln helft in menschliche Körper.
In diesem Bild herrschen keine menschlich-irdischen Farbtöne mehr, kein
zwingendes Denken, kein widersprüchliches Fühlen. Es sind kosmische
Farbtöne der emotionalen Intelligenz. Geistige Weisheit fließt in
violetten Schimmern und geistige Liebe in lachsfarbenen Schleiern aus
dem Einen Herzen heraus. Gemeinsam dehnen sie sich über alle Grenzen aus
und erschaffen das neue Bewusstsein der Menschheit und jenen Teil der
neuen Erdbevölkerung, der nach 2008 hier in Erscheinung treten wird.
Beginnende Verkörperung rubinroter und lachsfarbener Welten, Wesen in
Magenta, von perlmutternen Goldschleiern umhüllt, sind Versprechen und
Erfüllung eures Erdenlebens. Denn sie und ihr seid Eins.
SABINE WOLF ,(geb. 1955 in Bremerhaven, Deutschland)
verließ in der Kindheit nur widerwillig die Welt der Träume und
Fantasien, um zur Schule zu gehen.
Während zwölf quälender Schuljahre tröstete sie sich mit dem Schreiben
von Geschichten, mit Zeichnen und Malen.
Sie gab es nie auf, mit ihren unsichtbaren Freunden zu sprechen. Die
beruflichen Jahre drängten das Visionäre in den Hintergrund und
förderten die technisch-ingenieurmäßige Sicht der Dinge. In 28 Jahren
Architektur und Bauleitung reiften die Fähigkeiten zu Ausdruck
und Menschenführung. Ohne religiöse Erziehung groß geworden, fand ihr
altes Leben 1995 dennoch in einer dramatischen inneren Berührung
mit dem Gekreuzigten ein jähes Ende. In tiefen Erschütterungen öffneten
sich neue Räume und Perspektiven. Schließlich fanden die Anlagen
der Kindheit in der Begegnung mit „uralten Freunden“ neuen, reifen
Ausdruck in den Übermittlungen geistiger Botschaften
und Erläuterungen zur Zeitenwende.
JEAN-PIERRE MÉROZ (geb. 1940 in Biel, Schweiz)
malt und zeichnet seit seiner Jugend und ist auch in seinem Beruf als
Fotograveur und Fotolithograf diesem kreativen Weg gefolgt.
Jean-Pierre malt figurativ und impressionistisch. Dabei sucht er die
Harmonie der Farben und Formen. Seine Acryl-Bilder sind von kraftvollen
Aussagen geprägt, die sich dem offenen Herzen unmittelbar mitteilen. Er
liebt und malt das Visionäre und öffnet damit sich selbst und dem
Betrachter die Tore zwischen den Dimensionen. Der Künstler hat auf
seinen Wanderungen in den Schweizer Bergen und kanadischen Wäldern
sowie auf seinen inneren Reisen immer wieder verborgene Räume und Wesen
entdeckt,
die beim Malen seine Hand führen, um sich auch uns zu zeigen.
2006.11
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